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Katy Sonderschefer ist Tutor des Jahres 2020 Empfehlung

Tutorin des Jahres 2020 Katy Sonderschefer Tutorin des Jahres 2020

Tutorin des Jahres: Katy Sonderschefer

Die Wahl zum Tutor des Jahres 2020 ist vorbei und die ATN durfte sich nicht nur über drei nominierte Tutoren, sondern ganz besonders über den 1.Platz von Katy Sonderschefer freuen. Gegen ihre Mitbewerber konnte sie sich vor allem durchsetzen, da sie die besten Bewertungen der Schüler bekommen hat – was für eine herausragende Auszeichnung. Katy betreibt seit Jahren erfolgreich eine eigene Hundeschule und gehört bereits seit 2013 als Tutorin, Dozentin und Autorin zum Team der ATN. Auf dem Weg zu ihrer erfolgreichen Selbstständigkeit hat sie viele Erfahrungen gesammelt, die sie gerne mit den Schülern teilt.

Wir haben Grund zu feiern! Katy Sonderschefer, Tutorin an der ATN, wurde zum “Tutor des Jahres 2020” gekürt und setzte sich damit gegen 80 Mitbewerber durch. Seit 34 Jahren zeichnet der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien - das Forum DistancE Learning - Preisträger im Bereich des “Fernlernens” und E-Learnings aus, doch die Wahl zum Tutor des Jahres ist etwas ganz Besonderes. Denn hier entscheiden die Lernenden selbst, wer sie ihrer Meinung nach beim Lernen am besten unterstützt. Nur Tutoren, die in staatlich zugelassenen Fernlehrgängen tätig sind, konnten nominiert werden. Allein die Nominierung ist eine Auszeichnung, die für uns als Schule nicht als selbstverständlich hingenommen wird. Deswegen freuen wir uns umso mehr, dass zusammen mit Katy Sonderschefer auch die ATN-Tutoren Patricia Lösche und Dr. Sven Wieskotten vorgeschlagen wurden und ins Rennen gegangen sind. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an euch, für eure tollen Leistungen!

Das offizielle Siegel für den Tutor des JahresDas offizielle Siegel für den Tutor des Jahres

Von der Nominierung bis zum Sieg

Den Ablauf der Wahl haben wir noch einmal kurz in den wichtigsten Zahlen zusammengefasst: Vom 15. Mai 2019 bis zum 16. Juni 2019 wurden über 200 Tutoren von verschiedensten Instituten nominiert, wovon schließlich 79 Kandidaten von insgesamt 22 Hochschulen und Anbietern zur Wahl antraten. Innerhalb von 6 Wochen wurden 4503 Stimmen abgegeben und mehr als 1200 persönliche Kommentare verfasst. Um in die Endauswertung zu gelangen, musste der Tutor oder die Tutorin mindestens 100 Stimmen erhalten. Doch letztendlich kam es nicht nur darauf an, wer die meisten Stimmen sammeln konnte, sondern wie hoch der Durchschnittswert der Bewertungen war. Durch vordefinierte Statements konnten die Wählenden die Stimme für den Kandidierenden begründen, wodurch Punkte vergeben wurden, und auch Tutoren von kleineren Instituten dieselben Chancen hatten.

Am 25. September 2019 war es dann so weit - das finale Ergebnis wurde bekannt gegeben - und Katy Sonderschefer hat die Wahl gewonnen.

Der Weg zum Traumjob

Mit der Wahl zur Tutorin des Jahres konnten die Schüler zeigen, wie sehr sie Katy und insbesondere ihre Arbeit schätzen. Dahinter steckt ein langer Weg: "Vor fast 15 Jahren habe ich meine Hundeschule eröffnet. Die Zeit war anders als die heutige. Etabliert waren vor allem Vereine – und wenn es gewerbliche Hundetrainer gab, dann waren diese eher 'traditionell' geprägt. Was gefehlt hatte (zumindest in meiner Region), war ein Hundetraining, das professionell ist und gleichzeitig aber auf artgerechter und tierfreundlicher Hundeerziehung basiert. Das Angebot ist auch gut eingeschlagen, ich hatte von Beginn an immer guten Zulauf und immer etwas mehr als ich eigentlich bewältigen konnte.

Das war natürlich eine enorme Bestätigung, aber vor allem hat es mir (auch jetzt noch) immer richtig viel Spaß gemacht. Ich mag vor allem die Arbeit mit dem Menschen. Ich liebe es, zu unterrichten, zuzuhören, Teil des Lösungsprozesses zu sein und Menschen und Hunde so lange begleiten zu dürfen. Ich bin aber auch Teamplayer und habe mich recht schnell einsam gefühlt als "Einzelunternehmer", weswegen ich früh die ersten Mitarbeiter eingestellt habe.

Trotz aller Euphorie und Akzeptanz auf dem Markt hatte ich zwei große Baustellen. Die Nachfrage war da, und ich war mehr als ausgelastet. Aber habe trotzdem nichts oder zu wenig verdient. Dazu kam, dass mir das Abgrenzen sowohl bei Kunden als auch bei Mitarbeitern schwer viel. Das hat nach ein paar Jahren dazu geführt, dass ich frustriert war. Ich musste nicht davon leben, aber so für nichts wollte ich auch nicht arbeiten. Also habe ich nach Beratungen gesucht und war ebenfalls frustriert, weil ich kaum Hilfe bekommen hatte. Weder im persönlichen Coaching noch beim Steuerberater. Das Konstrukt 'Hundeschule' was damals fast gänzlich unbekannt – wenn überhaupt im Nebenjob.

Bereits seit mehreren Jahren betreibt Katy Sonderschefer erfolgreich eine eigene HundeschuleBereits seit mehreren Jahren betreibt Katy Sonderschefer erfolgreich eine eigene Hundeschule.

Ohne Stolpersteine kann das Ziel nicht erreicht werden

Also habe ich Stolperstein für Stolperstein genommen, nach Lösungen gesucht und im Laufe der Zeit ist es mir gelungen, die Hundeschule auch in Schwung zu bringen. Sie läuft nun seit vielen Jahren richtig gut. Ich habe ein tolles Team, das ebenso wie ich den Teamgedanken lebt, und vor allem ist sie auch wirtschaftlich rentabel. Dieses Wissen gebe ich liebend gerne an andere Menschen weiter, die diesen Beruf ausüben wollen. Ich kenne die Anfänge, ich kenne die Entwicklung, ich kenne den Markt – auch wie er sich im Laufe der Zeit verändert hat. Die Sorgen und Nöte, die Fettnäpfchen, die Selbstzweifel, die wir fast alle in diesem Job irgendwann haben. Vor allem beobachte ich seit vielen Jahren, wie sich talentierte Menschen in der Hundebranche selbstständig machen, aber viel zu günstig, zu wenig strukturiert und zu wenig professionell an den Markt gehen. Sie stecken ihre ganze Zeit und Liebe hinein und hören nach ein paar Jahren frustriert auf. Meistens sind die Gründe, dass die Halter nicht mitarbeiten, das eigene Angebot nicht wahrgenommen wird, und sie zu wenig verdienen. Das ist wirklich sehr schade!

Ich habe keine Angst vor Konkurrenz, sondern bin im Gegenteil der Meinung, dass wir alle eher davon profitieren, wenn sich die Branche weiterhin professionalisiert und es mehr gute und professionelle Trainer und Verhaltensberater am Markt gibt. Daher möchte ich gerne unterstützen und Lösungen aufzeigen. Und die Jungs und Mädels auf das vorbereiten, was auf sie zukommt. Ich bin so froh darüber, dass ich nie aufgegeben habe. Nicht nur, weil ich jetzt das große Los gezogen habe, meinem Traumjob nachzugehen, sondern auch, weil in diesen Jahren bei mir ganz viel Persönlichkeitsentwicklung passiert ist, die der Job mit sich bringt. Ich halte es für unrealistisch, den Schülern die Stolpersteine ganz nehmen zu können. Sie gehören wohl irgendwie dazu. Aber ich kann sie ihnen vorher aufzeigen und das Netz zum sicheren Ankommen anbieten.

Und letztendlich macht es mir auch deshalb so viel Freude, weil ich bei der ATN auf eine innovative und professionelle Struktur mit tollen Möglichkeiten gestoßen bin. Es macht einfach Freude, hier zu arbeiten und Teil davon zu sein. Man merkt das auch an den Schülern. Viele sind so motiviert und fleißig. Das fordert einen auch selbst und genau das ist das Schöne."

Katy Sonderschefer ist bei der ATN in den Lehrgängen Hundetrainer, Hundewissenschaften, Hundeverhaltensberater und Sporthundetrainer als Tutorin tätig.

Wir freuen uns Katy bei uns im Team zu haben, und dass ihre Leistungen nun auch mit diesem tollen Award gewürdigt wurde. Im November erfolgt die Preisverleihung in Berlin, worüber wir natürlich auch berichten werden.

ATN Akademie

ATN AG ist die im deutschsprachigen Raum führende Schule für Tierpsychologie, Verhaltenstherapie und Hundetraining. Sie ist die erste Schule, die reguläre Lehrgänge zu diesen Themen angeboten hat und ein anspruchsvolles Ausbildungskonzept besitzt.

Webseite: www.atn-ag.ch

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