Rechtsgrundlagen

Rechtsgrundlagen der Hundeverhaltensberater Ausbildung

Rechtsgrundlagen der Hundeverhaltensberater Ausbildung Rechtsgrundlagen der Hundeverhaltensberater Ausbildung

Wie viele Prüfungen müssen absolviert werden?

Jenseits der gesetzlichen Regelungen für Hundeverhaltensberater gibt es Themengebiete, von denen man von Ihnen als Profi und Gewerbetreibendem in diesem Bereich erwartet, dass Sie sich hier zumindest auch in einem gewissen Rahmen auskennen.

Diese Regelungen betreffen grundsätzlich drei unterschiedliche Bereiche:

  • Ihre eigene Praxis,
  • den Klienten und seinen Hund,
  • das Veterinäramt.

Gerade Fragen des Datenschutzes sind heutzutage in aller Munde. Sobald Sie in irgendeiner Form gewerblich tätig sind, fallen Sie unter diese Vorschriften. 

Hiervon sind unter anderem betroffen:

  • Ihre Homepage
  • Ihre Kundenkartei
  • die Dokumentation Ihrer Arbeit
  • die Art des Kundenkontaktes etc.

In Bezug auf den Klienten und seinen Hund werden Sie häufig mit Fragen und Themen rund um folgende Themengebiete konfrontiert werden:

  • Versicherung (Krankenversicherung, Tierhalterhaftpflichtversicherungen etc.)
  • Haftungsfragen bei Unfällen, Beißereien etc.
  • Straßenverkehrsordnung
  • Aufenthalt in Pensionen und Pflegeeinrichtungen für Hunde
  • Mietrecht (Einstellbedingungen, Verpflichtungen und Rechte des Einstellers etc.)
  • und vieles mehr

In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es Listen von melde- und/oder anzeigepflichtigen Erkrankungen. Sobald auch nur der kleinste Verdacht bezüglich einer der dort aufgeführten Krankheiten besteht, muss dies den entsprechenden Stellen mitgeteilt werden. Gerade von Ihnen als Hunde-Fachmann erwartet man hier im Zweifel eine besondere Kenntnis und Vorsicht.

Nun sollen Sie selbstverständlich weder Veterinärmediziner noch Versicherungsmakler oder Rechtsanwalt werden. Dennoch ist es für Sie als Hundeverhaltensberater wichtig, sich in diesen Bereichen in gewissem Umfang auszukennen, um die eigenen Klienten adäquat beraten und unterstützen zu können.

Die ATN hat diesem sehr wichtigen Thema des Rechtes und des Tierschutzes ein eigenes Modul in der Ausbildung zum Hundeverhaltensberater gewidmet, um Ihnen auch in diesem Bereich einen möglichst reibungslosen Start in Ihren neuen Beruf zu ermöglichen.

Mehr erfahren unter: Konzept der ATN Hundeverhaltensberater Ausbildung

Rechtsgrundlagen der Hundeverhaltensberater Ausbildung in der Schweiz

In der Schweiz gibt es derzeit keine einheitliche Regelung. An Stelle des ehemals verpflichtenden "Sachkundenachweis Hund (SKN)" ist nun das bisher freiwillige "Nationale Hundehalter Brevet (NHB)" getreten. Dieses bietet Ihnen eine gute Möglichkeit, sich am Markt der Hundetrainer zu positionieren.

In Zusammenarbeit mit CumCane Familiari bietet die ATN ihren Absolventen des Lehrgangs Hundeverhaltensberatung die Möglichkeit, sich im Zuge eines Ein-Tages- Seminars zur "NHB-Fachperson" weiterzubilden. Die Buchung dieser Veranstaltung, die von der ATN in gewissem Umfang bezuschusst wird, erfolgt bequem über Ihren ATN E-Tutor.

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