Praxis

Praxis der Hundeverhaltensberater Ausbildung

Praxis der Hundeverhaltensberater Ausbildung Praxis der Hundeverhaltensberater Ausbildung

Was beinhaltet der praktische Teil der Hundeverhaltensberater Ausbildung?

In den Aufgabenbereich des Verhaltensberaters fallen alle Formen des Verhaltens, unabhängig davon, ob sie für den Halter vielleicht störend, aber biologisch sinnvoll für den Hund, schlicht unerwünscht, oder echte psychischen Störungen im Sinne ICD 10 sind.

Durch das Modul "Allgemeine und Klinische Tierpsychologie" der ATN Ausbildung zum Verhaltensberater und Verhaltenstherapeuten wird er auf den Umgang mit allen Formen der Verhaltensmodalitäten vorbereitet.

Eine Vielzahl von "Verhaltensproblemen" entstammen absolut dem Normalverhalten der Hunde, sind aber mit dem Alltag und der Lebensumwelt des Halters unter Umständen nur schwer in Einklang zu bringen. Ob dieses Verhalten tatsächlich problematisch ist, oder lediglich in den Augen des Halters oder seiner Umwelt so erscheint, ob es sich dabei um eine Adaptation und damit um eine Lernleistung handelt, mit der der Hund bestimmten Lebensumständen versucht gerecht zu werden, oder ob es Unstimmigkeiten in der Mensch-Tier-Beziehung gibt. Aufgabe des Verhaltensberaters ist es, die Situation zu analysieren und mit dem Halter adäquate Lösungsansätze zu finden.

Eine besondere Herausforderung hierbei ist, dass Sie alle Informationen, die Sie nicht durch Beobachtung sammeln können, nur über den Halter und damit vorselektiert und gefärbt erhalten. Durch gezielte Fragestellung möglichst präzise Auskünfte zu erhalten und diese mit Ihren eigenen Beobachtungen in Einklang zu bringen, ist eine der großen Herausforderungen dieses Berufszweiges.

Hierzu erhalten Sie während der Ausbildung zum Hundeverhaltensberater eine große Fülle an Kasuistiken, die Sie lösen und in Videomeetings mit ihren Mitschülern und Dozenten diskutieren können. Außerdem erhalten Sie ein umfangreiches Modul zur Gesprächsführung und Beratung Ihrer Klienten, in dem Sie ebenfalls die Möglichkeit haben, diese Fertigkeiten auszubauen und zu erproben.

So sehr sich Verhaltensberater und Hundetrainer in ihrer beruflichen Ausrichtung auch unterscheiden, in einem Punkt sind sie doch sehr nahe beieinander. Sobald Sie aktiv mit Hunden trainieren oder Hundehalter im Training anleiten - und das gilt auch für Verhaltensänderungen, Enrichment, körperliche oder geistige Auslastung - sind Sie in Deutschland verpflichtet, eine Prüfung nach § 11 Absatz I, Nr. 8(f) TierSchG abzulegen.

Die ATN bietet Ihnen die Möglichkeit, ergänzende Praxisblöcke zu belegen, um so die notwendige Praxis für diese Prüfung nachweisen zu können. Alle Details zu der Prüfung nach § 11 Absatz I, Nr. 8(f) TierSchG finden Sie hier: Rechtsgrundlagen der Hundeverhaltensberater Ausbildung.

Weitere Informationen zu den zusätzlich buchbaren Praxisblöcken finden Sie hier: Praxis der Hundetrainer Ausbildung.

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