Lernziel

Lernziele der Assistenzhundetrainer Ausbildung

Lernziele der Assistenzhundetrainer Ausbildung Lernziele der Assistenzhundetrainer Ausbildung

Was sind die Lernziele der Assistenzhundetrainer Weiterbildung?

Als Assistenzhundetrainer arbeiten Sie bereits sehr eng mit den Klienten zusammen, noch bevor ein Hund ausgewählt wurde. Durch die Erstellung von Teilhabeplänen ermitteln Sie gemeinsam mit dem Klienten den Bedarf an Assistenz und stecken den Rahmen in Bezug auf die Auswahl der Assistenzleistungen ab, die der zukünftige Hund erbringen können soll. Dieser umfasst, wie das gemeinsame Leben aussehen wird und ob der Klient diesen Herausforderungen gewachsen ist. Daran schließen sich die Auswahl und das Training der Hunde an. Assistenzhundetraining verlangt dem Trainer also sehr viel mehr Fertigkeiten und Kenntnisse ab, als man gemeinhin annehmen könnte. Entscheidend ist hierbei nicht aus dem Bauch heraus zu arbeiten, sondern auf einer absolut soliden wissenschaftlichen Basis.

Im Zuge der Ausbildung zum Assistenzhundetrainer erwerben Sie in Theorie und Praxis umfassende Fertigkeiten und Kenntnisse in folgenden Bereichen:

  • Vertiefende Erkenntnisse in die Kognition und das Lernverhalten von Tieren
  • Auswahlverfahren und Persönlichkeitstests für Assistenzhunde
  • Medizinische Grundlagen in Bezug auf Erbkrankheiten und Zucht bei Hunden
  • Junghunde und Basistraining für Assistenzhunde
  • Komplexe Trainingstechniken in Bezug auf das Hundetraining im Besonderen Choise-Based-Training
  • Einblick in die Ausbildung von folgenden Assistenzhundetypen, sowie praktisches Training der Assistenzaufgaben:
    • Begleithunde für Menschen mit Beeinträchtigungen des Gehörs
    • Begleithunde für Menschen mit Epilepsie und Diabetes
    • Begleithunde für Menschen mit Beeinträchtigungen des Sehsinns
    • Begleithunde für Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen
    • Begleithunde für Menschen mit Störungen im Autismus-Spektrum
    • Begleithunde für Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Tiergestützten Arbeit und des Assistenzhundewesens
  • Erstellung von Teilhabeplänen
  • Medizinische Grundlagen zu allen besprochenen Krankheitsbildern und Beeinträchtigungen
  • Studien zu Lebenssituationen beeinträchtigter Menschen
  • Rechtsgrundlagen
  • Pädagogisches Handeln
  • Tierschutz und Ethik im Assistenzhundewesen

Entscheidend bei der Arbeit als Assistenzhundetrainer ist, dass Hund und Klient als Team agieren und verstanden werden. Die Arbeit an den Assistenzaufgaben oder das Zusammenleben mit dem Klienten darf niemals zu Lasten des Hundes gehen.

Dieser Forderung kann nur durch eine Vielzahl an Maßnahmen Rechnung getragen werden:

  • Intensive Vorbereitung des Projektes mittels Gesprächen und Erstellung von Teilhabeplänen
  • Durchführung Persönlichkeitstests und Eignungstests beim Hund
  • Durchführung Persönlichkeitstests beim Halter
  • Umfassende gesundheitliche Untersuchungen
  • Individuelle Umsetzung der Assistenzaufgaben
  • Hochflexible Trainingswege und –techniken

Auf dem Weg zum Assistenzhund werden Sie gemeinsam mit Ihrem Klienten eine Menge juristische und verwaltungsrechtliche Stolpersteine überwinden müssen, sei es in Bezug auf die Kostenübernahme, Zugangsrechte, Anerkennungsverfahren oder Eintragungen in den Schwerbehindertenausweis. Auch diese Themenbereiche müssen und werden zu Ihren Kernkompetenzen gehören.

Die Ausbildung der ATN mit ihren mehr als umfangreichen Skripten, den vielen praktischen Trainingseinheiten, Praxisseminaren und Praktika bereitet Sie umfassend auf Ihr neues Tätigkeitsfeld vor.

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