Ausbildung zum Hundetrainer

Ausbildung zum Hundetrainer

Die Ausbildung zum Hundetrainer in Deutschland, Schweiz und Österreich

Lernziel der Ausbildung zum Hundetrainer

Das zentrale Lernziel in der Ausbildung zum Hundetrainer ist die Vermittlung von verhaltensbiologischen und lernpsychologischen Themen und deren Verknüpfung mit der Praxis. So wird man zu einer Tätigkeit als Hundetrainer bzw. zur Führung einer Hundeschule befähigt. Darüber hinaus werden praxisbezogene Kenntnisse aus dem alltäglichen Zusammenleben mit Hunden vermittelt, die für die beruflichen Tätigkeiten des Hundetrainers Voraussetzung sind.

Die Ausbildung zum Hundetrainer in Deutschland, Österreich und Schweiz beinhaltet:

  • 20 sehr umfangreiche Lektionen des Fernlehrganges "Hundewissenschaften", das ist die Theorie für Hundetrainer
  • Zehn Praxisseminare für den Hundetrainer
  • Drei frei wählbare Seminare aus dem gesamten Seminarangebot für Hundetrainer
  • Viele Videoclips und Videoseminare, die Ihre Ausbildung zum Hundetrainer erheblich unterstützen
  • Online-Zeitung mit Fachartikeln für Hundetrainer und VT-Fallbeschreibungen
  • Von Dozenten betreutes Schülerforum, Audiodateien zum Downloaden, Online-Kasuistiken für Hundetrainer

und optional:

  • Möglichkeit einer Kombination mit der Ausbildung zum Assistenzhundetrainer, Hundeverhaltensberater und Hundegesundheitstrainer

Die Hundetrainerausbildung endet mit einer schriftlichen Prüfung mit dem Abschluss Hundewissenschaften. Hierzu erhalten Sie ein Zeugnis der Akademie für Tiernaturheilkunde. Absolventen, die den Fernlehrgang und die Seminare/Praktika besucht haben (sind in den Lehrgangskosten inbegriffen), erhalten Zugang zur mündlich-praktischen Abschlussprüfung als Hundetrainer.

Nach bestandener schriftlicher und mündlich-praktischer Abschlussprüfung erhalten Sie ein Abschlusszeugnis der Akademie für Tiernaturheilkunde als Nachweis Ihrer Kenntnisse als VdTT und ATN geprüfter Hundetrainer. In der Schweiz tätige Hundetrainer erlangen damit gleichzeitig die Berechtigung zur Ausstellung des SKN - Sachkundenachweis des Schweizer Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET). Absolventen der Ausbildung zum Hundetrainer aus anderen Ländern profitieren von einer staatlich überwachten Ausbildung, die Mindestvoraussetzungen an Hundetrainer stellt, die Hundehalter ausbilden.

Definition des Hundetrainerberufes

Die wesentliche Aufgabe eines Hundetrainers liegt in der gemeinsamen Arbeit mit dem Hundebesitzer und seinem Hund - sowohl im Einzeltraining von Welpen und erwachsenen Hunden wie auch bei der Leitung von Welpen-, Junghunde- und Erwachsenengruppen. Der Hundetrainer mit entsprechende Ausbildung ist gefragt, wenn die Halter erzieherische Probleme mit ihren Hunden haben und unter der direkten Aufsicht des Hundetrainers erwünschte Verhaltensweisen etablieren und ihre Entwicklung fördern möchten.

Zielgruppe

Die Ausbildung zum Hundetrainer richtet sich an alle, die später als Hundetrainer im Einzel- und im Gruppentraining arbeiten, eine Hundeschule aufbauen möchten oder in einem Hundeverein bzw. im Hundesport als Trainer tätig sein möchten. Für bereits praktizierenden Hundetrainer, Ausbilder und Mitarbeiter im ehrenamtlichen Bereich in Hundevereinen und im Tierschutz ist diese Ausbildung eine gute Möglichkeit, das eigene Wissen zu vertiefen. Die Praxisseminare erweitern das eigene "handling" und die eigenen Fähigkeiten in der alltäglichen Arbeit mit Hunden und deren Besitzern.

Der gesamte Lernstoff des Studiums zum Hundetrainer ist trotz des wissenschaftlichen Stils allgemein verständlich und aufeinander aufbauend, sodass wir bei Ihnen keine fachlichen Vorkenntnisse voraussetzen. Allerdings ist Erfahrung mit Tieren als Halter, Züchter oder noch besser als Ausbilder/Trainer sehr wünschenswert, aber nicht Bedingung. Voraussetzung ist lediglich die Mittlere Reife.

Ausbildungskonzept der Ausbildung zum Hundetrainer

Die Ausbildung ist dem Blended Learning Konzept angepasst, um die Fernlernphasen sinnvoll mit Präsenzphasen zu verknüpfen und gleichzeitig Ihre Zeitressourcen zu schonen. Die Ausbildung erspart den angehenden Hundetrainern unnötige Reisen zum Seminarort und ermöglicht trotzdem, theoretische komplexe Zusammenhänge mit der Praxis vor Ort zu verknüpfen. Die Idee ist nicht neu. Allerdings ist das E-Learning technisch erst in den letzten Jahren so ausgereift, dass es bei jedem funktioniert. Blended Learning benötigt nicht nur entsprechendes Lernmaterial, das sich aus verschiedenen Medien zusammensetzt, sondern auch eine sehr intelligente servergesteuerte Administration der Lernressourcen, die den Lernfortschritten der Hundetrainer unabhängig vom jeweiligen Wohnort angepasst ist. Diesem Ausbildungssystem ist es auch zu verdanken, dass die ATN Absolventen in 40 Ländern hat. Das System ist bei der ATN in der Ausbildung schon seit Jahren als E-Tutor im Einsatz.

Als erste private Schule für Tierverhaltensbiologie in Europa haben wir in den Grundlagenfächern viel Erfahrung und konnten geschichtlich betrachtet immer die besten Autoren und Referenten gewinnen; das hat sich bis heute nicht geändert (siehe "Über uns"). Deshalb wird die theoretische Vorbereitung auf die praktische Tätigkeit eines Hundetrainers vorbildlich sein. Die Theorie der Ausbildung zum Hundetrainer wird also durch den Fernlehrgang vermittelt, die Praxis insbesondere durch die zehn Praxisseminare zum Hundetraining, zum Ausdrucksverhalten und zur Kommunikation mit Kunden. Bei einigen dieser Seminare ist die Teilnehmerzahl auf max. 16 Teilnehmer beschränkt. Uns ist es wichtig, dass im Zentrum alles Lernens der Aufbau einer entspannten Beziehung zwischen Mensch und Hund steht - einer Beziehung, die den individuellen Bedürfnissen sowohl des Menschen wie auch des Hundes gerecht wird, einer Beziehung, in der es Freiräume und Grenzen gibt, Führung und Orientierung - alles auf wissenschaftlich fundierter Basis - hierfür steht die Auswahl einiger unserer Dozenten und Autoren.

Anerkennung

Wer in der Schweiz künftig einen Hund erwirbt, ist von Gesetzes wegen verpflichtet, den Sachkundenachweis Hund (SKN) zu erwerben. Den SKN dürfen nur Hundetrainer durchführen, die ihre Ausbildung bei einer Ausbildungsstätte absolviert haben, die vom Schweizer Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) als Ausbildungsstätte für Hundetrainer anerkannt wurde. ATN besitzt diese Anerkennung. Das Besondere an dieser Hundetrainerausbildung ist, dass die Hundetrainer solide theoretische Grundlagen bekommen, die ihnen die Basis für das praktische Handeln geben. Diese lassen sich zum grossen Teil auf dem Fernwege erlernen. Dieser Teil der Ausbildung zum Hundetrainer, die sich auf Hundewissenschaften bezieht, entspricht ca. 1000 Unterrichtsstunden.

Zusätzlich müssen angehende Hundetrainer neben den bestandenen Lektionen des Fernlehrganges Hundewissenschaften auch noch 200 Unterrichtsstunden und Praktika nachweisen, um zur praktischen Prüfung zugelassen zu werden. Dieses Pensum brauchen sie, um später den so breit gefächerten Beruf des Hundetrainers auszuüben. Dazu gehören viele Themen, wie, z. B. die Führung und Organisation einer Hundeschule, Rechts- und Gesetzeskunde, Grundlagen der Gesundheit und Ernährungslehre, Planung und Aufbau des Trainings von Kursen oder Einzelstunden und viele andere Themen.

Mit insgesamt 1200 Lernstunden ist diese Hundetrainerausbildung - abgesehen von den hervorragenden Autoren - zurzeit die umfangreichste auf dem Markt. Damit werden die Auflagen des Schweizer Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) bei weitem übertroffen. Aber diese umfangreiche Ausbildung gibt Ihnen mehr fachliche Kompetenz und ermöglicht vor allem ein sehr effektives Handeln als Verhaltensberater für Hunde oder Hundetrainer.

Zum Ablauf des Studiums zum Hundetrainer

Bei der Anmeldung werden nur die theoretischen Lektionen des Fernlehrganges verbindlich gebucht. Die Seminare und Praktika buchen Sie individuell - so wie es Ihnen passt.

In dem Studium zum Hundetrainer sind mindestens die zehn Praxisseminare und drei weitere frei wählbare Seminare notwendig, um zur mündlich/praktischen Prüfung zugelassen zu werden. Haben Sie genug Seminare und alle Lektionen bestanden, können Sie sich der Abschlussprüfung zum Hundetrainer unterziehen. Haben Sie alle Lektionen bestanden und wollen keine praktischen Seminare besuchen, schließen Sie mit der schriftlichen Prüfung mit dem Abschluss "Allgemeine Hundewissenschaften" ab. Später können Sie immer noch fehlende Praxisseminare belegen und sich dann der praktischen Prüfung zum Hundetrainer unterziehen oder auf die Verhaltenstherapie durch ergänzende Lektionen umsteigen.

Bis zum Beginn der zehn Hundetrainerseminare sollten Sie den größten Teil der theoretischen Ausbildung abgeschlossen haben. Auch sollte jeder Teilnehmer zumindest Grunderfahrungen in der Hundeerziehung und Hundehaltung mitbringen.

Die Ausbildung bei der ATN legt die Basis für die Arbeit als Hundetrainer. Der spätere Erfolg als Hundetrainer hängt entscheidend von der eigenen Bereitschaft ab, im täglichen Umgang mit verschiedenen Hunden und Menschen weiter lernen zu wollen, verfestigte Denkmuster loszulassen und sich individuell auf jedes Mensch-Hund-Team mit Wissen, Gespür und Empathie einzulassen.

Kombinationsmöglichkeiten des Hundetrainers mit anderen Hundeberufen

Die Ausbildung zum Hundetrainer lässt sich je nach Interesse sinnvoll mit der Ausbildung zum Hundeverhaltensberater, Hundegesundheitstrainer und Assistenzhundetrainer erweitern. Alle Berufe ergänzen sich und lassen sich für Absolventen beider Studiengänge durch ein modulares Konzept mit relativ geringem Aufwand um ein anderes Gebiet erweitern.
Die heutigen Hundetrainer brauchen auch attraktive Spezialisierungen, um die Hundebesitzer aktiv zu binden und zu engagieren. Der Mensch selbst muss auch Freude empfinden, denn von ihm gehen alle Entscheidungen hinsichtlich der Frequenz der Besuche beim Hundetrainer aus. Durch Ergänzungen der Ausbildung, z. B mit Hundegesundheitstrainer oder Hundetouristikmanagemant kann jeder sportlichere Hundebesitzer laufend spektakuläre Angebote erhalten, die ihn begeistern werden. Auch lassen sich die beruflichen Kompetenzen eines Hundetrainers um Verhaltensberatung oder Assistenztrainig sinnvoll und auf kurzem Wege durch eine komplementäre Ausbildung ergänzen. Bei der ATN finden Sie nicht nur durchdachte Konzepte zu einzelnen Ausbildungsgängen, sondern auch besonders attraktive Möglichkeiten, diese so zu kombinieren, dass Sie mit weniger Kosten und geringerem Mehraufwand an Lernzeit zu weiteren Berufen kommen.

Lesen Sie zu diesem Beruf genauer unter Tierberufe.com.

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