Ausbildung zum Hundetrainer

Ausbildung zum Hundetrainer

Die Ausbildung zum Hundetrainer in der Schweiz

Lernziel der Ausbildung zum Hundetrainer

Das zentrale Lernziel der Ausbildung zum Hundetrainer ist es, die Absolventen zu befähigen, verhaltensbiologische und lernpsychologische Zusammenhänge zu erkennen, das Ausdrucksverhalten des Hundes wissenschaftlich fundiert zu interpretieren, artspezifische und individuelle Bedürfnisse zu identifizieren sowie Maßnahmen hinterfragen, entwickeln und überprüfen zu können, die für das Training von Hunden einschlägig sind. Ferner werden detaillierte Kenntnisse über die Hundehaltung im Allgemeinen und Besonderen vermittelt, über Beschäftigung, Spiel und Sport sowie den leistungsorientierten Einsatz von Hunden in verschiedenen Hunde-Berufen. Die Ausbildung zum Hundetrainer befähigt sowohl zum Einzeltraining von Hunden (ganz gleich ob in Bezug auf Welpen, erwachsene Hunde, Hunde mit Handicaps oder Hunde-Senioren) als auch zur Leitung von Trainingsgruppen in den entsprechenden Bereichen. Insgesamt bildet die Ausbildung die essenzielle Basis für weitergehende Spezialisierungen, etwa die Ausbildung zum Assistenzhundetrainer. Sie kann des Weiteren mit zahlreichen ATN- und ATM-Ausbildungen kombiniert werden, etwa jener zum Hundegesundheitstrainer, zum Hundeverhaltensberater, Hundephysiotherapeut, Tierheilpraktiker und anderen.

Die Ausbildung zum Hundetrainer in Deutschland, Österreich und Schweiz beinhaltet:

  • 20 sehr umfangreiche Lektionen des Fernlehrganges "Hundewissenschaften", die das theoretische Grundlagenwissen für Hundetrainer vermitteln
  • 10 Praxisseminare für den Hundetrainer
  • 3 frei wählbare Seminare aus dem gesamten Seminarangebot für Hundetrainer
  • viele Videoclips und Videoseminare, die Ihre Ausbildung zum Hundetrainer erheblich unterstützen
  • Online-Zeitung mit Fachartikeln für Hundetrainer und Fallbesprechungen
  • von Dozenten betreutes Schülerforum, Audiodateien zum Downloaden, Online-Kasuistiken für Hundetrainer
  • die Möglichkeit, freiwillig Praktika und Hospitationen bei versierten ATN-Absolventen und in etablierten Hundeschulen zu absolvieren

und optional:

  • zahlreiche Möglichkeiten der Kombination der Hundetrainer Ausbildung mit einer Ausbildung zum Assistenzhundetrainer, Hundeverhaltensberater, Hundegesundheitstrainer und anderen Berufen

Konzept der ATN Hundetrainer Ausbildung: Alles Wissen aus einer Hand

Als erste private Schule für Tierverhaltensbiologie in Europa verfügt die ATN in den Grundlagenfächern über einen reichen Erfahrungsschatz. Nicht zuletzt weil es ihr stets gelungen ist, die besten Autoren und Referenten ihrer Zeit gewinnen - und das hat sich bis heute nicht geändert. In Themenvielfalt und fachlicher Tiefe bietet die ATN deshalb auch die theoretisch umfassendste Ausbildung für Hundetrainer am Markt an. Die Lerninhalte werden den Schülern einerseits in Form von Skripten und Lernanwendungen (Blended Learning) zugänglich gemacht. Ergänzend werden zahlreiche Praxisseminare, Praktika und Hospitationen zu Hundetraining, Ausdrucksverhalten und zur Kommunikation mit Kunden angeboten. So wird sichergestellt, dass die praktische Ausbildung nicht isoliert stattfindet, sondern durch ein breites, theoretisches Fundament gestützt und untermauert werden kann.

Uns ist wichtig, dass im Zentrum alles Lernens der Aufbau einer entspannten Beziehung zwischen Mensch und Hund steht - einer Beziehung, die den individuellen Bedürfnissen sowohl des Menschen wie auch des Hundes gerecht wird, in der es Freiräume und Grenzen gibt, Führung und Orientierung. Um das unabhängig von Moden, Strömungen und Trends realisieren zu können, ist eine wissenschaftlich fundierte Grundausbildung unverzichtbar. Und nicht zuletzt der Garant für eine langfristig erfolgreiche Arbeit als Hundetrainer.


Die Theorie der Ausbildung zum Hundetrainer

Sie absolvieren den theoretischen Teil der Hundetrainer-Ausbildung auf dem Fernweg. Die Lehrskripte werden durch ein breitgefächertes Videomaterial ergänzt. In Deutschland ist dieser Fernlehrgang zugelassen von der staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht. In der Schweiz ist mit dem Abschluss zum Hundetrainer (ATN) gleichzeitig die Berechtigung zur Ausstellung des SKN - Sachkundenachweis des Schweizer Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) gewährleistet. Absolventen der Ausbildung zum Hundetrainer aus anderen Ländern profitieren von einer staatlich überwachten Ausbildung. In der Schweiz ist die Hundetrainer Ausbildung staatlich zugelassen.

Sämtliche Lernunterlagen sind erstklassig didaktisch aufbereitet und werden fortwährend auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand gehalten: Mehr als 20 hochqualifizierte Fachleute aus Ethologie, Biologie, Tiermedizin und Hundetrainer-Praxis mit nationalem und internationalem Renommee tragen kontinuierlich dazu bei. Das verschafft ATN-Absolventen einen deutlichen Vorteil gegenüber den Abgängern anderer Schulen, denn aus dem gebündelten Know-how vieler kluger Köpfe erwächst letztlich auch die Methodenvielfalt, die modernes Hundetraining heute von den oft ewig gestrigen "Patentrezepten" abhebt.


Die Praxis der Ausbildung zum Hundetrainer

Die praktische Hundetrainer-Ausbildung an der ATN ist in Fachpraktische Seminare mit unseren Referenten und in Auswärtspraktika unterteilt.

Über die Fachpraktischen Seminare

Eine Hundetrainer-Ausbildung, an der so viele Fachleute beteiligt sind, bedarf einer ausgefeilten Koordination. Die ATN legt dabei großen Wert darauf, dass den speziellen Vorgehensweisen der Autoren und Referenten Raum gegeben wird – denn gerade die praktische Ausbildung lebt von Leidenschaft und der Begeisterung für das jeweilige Thema. Hier wird in die Realität umgesetzt, was in der Theorie vorbereitet wurde. Insgesamt sind es an der ATN zehn Wochenendseminare mit 160 Praxisstunden zur Praxis des Hundetrainings, Ausdrucksverhalten des Hundes und Kommunikation mit Menschen. Die Teilnehmer arbeiten in diesen Pflicht-Praxisseminaren teils mit eigenen Hunden, später auch mit fremden Mensch-Hunde-Teams, sie lernen in der Auswertung von Filmbeispielen und in Rollenspielen. Die zehn Pflichtseminare werden ergänzt durch drei weitere frei wählbare Seminare, Diesbezüglich ist Reisen zwar unerlässlich, aber auf das notwendige Mindestmaß begrenzt. Angeboten werden die Fachpraktischen Seminare bundesweit sowie in Österreich und in der Schweiz

Hospitanz bei Hundetrainern

Die ATN unterstützt es, wenn die Schüler und Studenten über die fachpraktischen Seminare hinaus Praktika und Hospitationen absolvieren. Das geschieht auf freiwilliger Basis, wobei die ATN in ihrer Schüler-Datenbank eine Rubrik "Praktika-Anbieter" eingerichtet hat, in welcher versierte Praktiker und ATN-Absolventen Praktikumsstellen und Hospitationsmöglichkeiten ausschreiben können. Diese Datenbank wird ständig weiter ausgebaut. Zur Dokumentation und Begleitung von Praktika und Hospitationen erhalten die Schüler ein eigenes „Berichtsheft“ in ihrer Schüler-Datenbank. Hier können Praktika und Hospitationen als solche ebenso eingetragen werden wie alle gesammelten Erfahrungen. Daneben können auch andere besuchte Kurse, Seminare, Tagungen und Kongresse darin festgehalten werden – zum Einen als Überblick für sich selbst, zum Anderen aber auch als Fortbildungsnachweis gegenüber Dritten, z.B. Behörden und Verbänden.

Vor dem ersten Praktikum sollten zumindest einige Praxisseminare besucht worden sein, z.B. Lernen und Erziehung 1-3 und Verhaltenstraining 1-2. An Hospitationen kann hingegen unabhängig von absolvierten Praxisseminaren teilgenommen werden.


Hundetrainer Ausbildung auf Bachelor-Niveau

Die Ausbildung zum Hundetrainer an der ATN entspricht Bachelor-Niveau. Entsprechend umfangreich ist der Lernstoff: 1.000 Lernstunden werden allein für das Studium der Hundewissenschaften im Fernlehrgang benötigt. Hinzu kommen mindestens 200 Stunden für Praxisseminare und fakultativ weitere für Praktika und Hospitationen. Durch das Konzept des Fernlehrgangs fallen bei einer Hundetrainer-Ausbildung an der ATN ein beachtlicher Teil an Fahrten zum Unterrichtsort sowie Kosten für Unterkunft und Verpflegung weg. Die ATN ist in der Schweiz, im Süden, Westen und Norden Deutschlands sowie in Österreich mit eigenen Seminarorten vertreten - so findet jeder Schüler Praxisseminare und weitere Angebote in relativer Nähe zu seinem Heimatort. Auf diese Weise versuchen wir zu verhindern, dass sich unsere Hundetrainer-Ausbildung durch "Nebenkosten" unzumutbar verteuert. Nicht zuletzt kostet Reisezeit eben immer auch Zeit.


Lerndauer der Hundetrainer Ausbildung

Für die gesamte Hundetrainer Ausbildung sollten Sie insgesamt 24 - 36 Monate einplanen. Das erscheint viel, doch der Hundetrainerberuf ist anspruchsvoll und besteht nicht nur in einfacher „Hundeerziehung“. Von anderen Hundetrainern können Sie sich nur durch eine bessere und tiefere Qualifikation abheben – und damit langfristig auch erfolgreicher sein.

Ihr Start an der ATN besteht in der Bearbeitung der 20 Lektionen des Fernlehrganges - der theoretischen Basis Ihrer Ausbildung zum Hundetrainer. Hierfür benötigen Sie ca. 20 Monate, wenn Sie berufsbegleitend lernen. Den Fernlehrgang schließen Sie mit einer schriftlichen Abschlussprüfung mit MC-Fragen ab. Dafür werden jährlich drei Prüfungstermine in der Schweiz und zwei Prüfungstermine in Bad Bramstedt/Schleswig-Holstein angeboten. Spätestens nach 24 Monaten haben Sie in der Regel den gesamten theoretischen Teil der Ausbildung inkl. schriftlicher Prüfung beendet.

Mit dem praktischen Teil der Ausbildung, also den Praxisseminaren, können Sie beginnen, wenn Sie die ersten sechs Lektionen des Fernlehrgangs vollständig bearbeitet haben. Das ist wichtig, weil die Praxisseminare auf Ihrem Grundlagenwissen zu Ethologie, Lernverhalten und Hundetraining aufbauen. Zum Teil bauen auch einzelne Praxisseminare aufeinander auf – hierüber informieren wir Sie aber individuell. Der praktische Teil der Ausbildung schließt mit einer mündlich-praktischen Abschlussprüfung ab. Dabei wird Ihnen u.a. ein fremdes Mensch-Hunde-Team vorgestellt, das Sie bei Aufbau und Umsetzung verschiedener Übungen anleiten.

Für den praktischen Teil der Ausbildung inkl. der mündlich-praktischen Abschlussprüfung sollten Sie 12 bis 24 Monate einplanen, gerechnet ab dem Termin Ihres ersten Praxisseminars. Wir gehen davon aus, dass Sie innerhalb von drei Jahren Ihre Hundetrainerausbildung abschließen. Innerhalb dieser Zeit sollten Sie Ihre Seminargutscheine einlösen.


Leistungspaket der ATN Hundetrainer Ausbildung

Fernlehrgang "Hundewissenschaften"

Hier erhalten Sie 20 sehr umfangreiche Lektionen in Form von Skripten, welche Ihnen das theoretische Grundlagenwissen liefern, über das gute Hundetrainer verfügen müssen. Sie erhalten jeden Monat eine neue Lektion. Jeder Pflichtlektion ist eine Zwischenprüfung mit MC-Fragen beigefügt. Die Ergebnisse werden von der Korrekturstelle ausgewertet.

Seminare

Sie absolvieren sieben Pflicht-Praxisseminare, bei denen die Teilnehmerzahl auf 16 Personen und ca. 8 Hunde beschränkt ist. Die Hunde sind zumeist die eigenen Hunde der Seminar-Teilnehmer, in manchen Praxisseminaren evtl. auch fremde Mensch-Hunde-Teams. Sie helfen mit, Übungen zu veranschaulichen und Trainings-Strategien zu erproben. Die sieben Pflicht-Praxisseminare widmen sich folgenden Themen:

  • Lernen und Erziehung 1 - 3: Grundlagen des Hundetrainings, Schulung der Beobachtungsgabe.
  • Verhaltenstraining 1 - 2: Mit dem Hund unterwegs und Antijagd-Training
  • Ontogenese 1 und 2: Welpen- u. Junghundeentwicklung

Daneben absolvieren Sie drei weitere Pflichtseminare zu:

  • Planung von Trainings für Kurse und Einzelstunden
  • Ausdrucksverhalten des Hundes
  • Kommunikation mit Kunden

Zusätzlich absolvieren Sie mindestens drei Seminare aus dem gesamten Seminarangebot für alle ATN-Studenten- und Absolventen, die Sie jedoch frei wählen können. Angeboten werden beispielsweise:

  • ein Seminar zur selbstständigen Anleitung von Übungen (Prüfungsvorbereitungsseminar)
  • Seminare zu Verhaltensanalyse und -therapie
  • Seminare zu Nasenarbeit und Apportieren, zum Thema Hundebegegnungen, Mehrhundehaltung und Social Walk
  • Seminare zum Coaching von Kunden und über den Umgang mit Konflikten

Filme und Videoseminare

Vom Beginn Ihrer Ausbildung an erhalten Sie Zugang zu unserer Schüler- und Absolventen-Datenbank. Hier finden Sie Videoclips und Videoseminare, die Ihre Ausbildung zum Hundetrainer erheblich unterstützen:

  • 30 bis 35 kurze Videoclips zu Übungen aus dem Hundetraining zur Vertiefung und Erweiterung der Trainingsansätze, die in den Lehrskripten des Fernlehrganges behandelt werden. Die Videos werden von einem ausführlichen Begleittext ergänzt, sodass Sie die einzelnen Aufbaustufen der zum Teil komplexen Übungen leicht nachvollziehen können.
  • 20 kurze Videoclips zu Kommunikation und Ausdrucksverhalten von Hunden u.a. zu Themen wie Ressourcenverteidigung, gemeinsames Spiel, Konflikte bei Begegnungen. Auch diese Videos werden von einem ausführlichen Begleittext zum besseren Verständnis der Aufnahmen begleitet. Ergänzend werden Ihnen verschiedene Aufgaben zur Beurteilung der Videos gestellt.
  • 10 lehrskripterweiternde Videoseminare (Länge jeweils ca. 30 bis 45 min)
Videoclips und Videoseminare sind jeweils bestimmten Lektionen des Fernlehrganges zugeordnet und werden automatisch

freigeschaltet, wenn sie in Ihrem Studium bis zur jeweiligen Lektion fortgeschritten sind.

Online-Zeitung und Forum

Sie erhalten von Ausbildungsbeginn an Zugang zur ATN-Online-Zeitung mit Fachartikeln für Hundetrainer und konkreten Fallbeschreibungen zu Verhaltensanalyse, Verhaltensberatung und -therapie. Außerdem steht Ihnen unser Forum für Studenten und Absolventen offen, das von Dozenten fachlich betreut und begleitet wird. Interaktive Online-Fallstudien mit Filmsequenzen zum Hundetraining laden Sie ein, Ihr Wissen zu testen und im geschützten Raum mögliche Trainings-Strategien zu diskutieren und zu üben. Eine ideale Vorbereitung für Ihre spätere Arbeit in der Realität des Berufsalltags!

Praktika und Hospitationen

In Ihrer Schüler-Datenbank haben wir eine Rubrik "Praktika-Anbieter" eingerichtet, in welcher versierte Praktiker und ATN-Absolventen Praktikumsstellen und Hospitationsmöglichkeiten ausschreiben können. Diese Datenbank wird ständig weiter ausgebaut. Sowohl Praktia als auch Hospitationen sind freiwillig.

Schüler-Datenbank

Während Ihrer gesamten Ausbildungszeit haben Sie Zugang zu Ihrer ATN-Schüler-Datenbank (e-tutor). Optional haben Sie die Möglichkeit, Ihre ATN-Hundetrainerausbildung mit der Ausbildung zum Assistenzhundetrainer, Hundeverhaltensberater und/oder Hundegesundheitstrainer zu kombinieren.

Prüfung

Ihre Hundetrainer Ausbildung an der ATN schließen Sie mit einer schriftlich-theoretischen und einer praktisch-mündlichen Prüfung ab. Haben Sie die schriftliche Prüfung im Fernlehrgang Hundewissenschaften bestanden, erhalten Sie ein entprechendes Zeugnis der Akademie für Tiernaturheilkunde. Absolventen, die den Fernlehrgang und die Seminare/Praktika besucht haben (sind in den Lehrgangskosten inbegriffen), erhalten Zugang zur mündlich-praktischen Abschlussprüfung als Hundetrainer.

Nach dieser mündlich-praktischen Abschlussprüfung erhalten Sie Ihr Abschlusszeugnis zum VdTT- und ATN-geprüften Hundetrainer. In der Schweiz tätige Hundetrainer erlangen damit gleichzeitig die Berechtigung zur Ausstellung des SKN - Sachkundenachweis des Schweizer Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET). Von dieser Berechtigung profitieren auch Absolventen aus anderen Ländern, in denen noch keine Mindestvoraussetzungen an die Qualifikation von Hundetrainern gestellt werden.


Blended Learning für angehende Hundetrainer

Die Ausbildung zum Hundetrainer ist dem Blended Learning Konzept angepasst, um die Fernlernphasen sinnvoll mit Präsenzphasen zu verknüpfen und gleichzeitig Ihre Zeitressourcen zu schonen. Die Ausbildung zum Hundetrainer erspart den angehenden Hundetrainern unnötige Reisen zum Seminarort und ermöglicht trotzdem, theoretische komplexe Zusammenhänge mit der Praxis vor Ort zu verknüpfen. Die Idee ist nicht neu. Allerdings ist das E-Learning technisch erst in den letzten Jahren so ausgereift, dass es bei jedem funktioniert.

Blended Learning benötigt nicht nur entsprechendes Lernmaterial, das sich aus verschiedenen Medien zusammensetzt, sondern auch eine sehr intelligente servergesteuerte Administration der Lernressourcen, die den Lernfortschritten der Hundetrainer unabhängig vom jeweiligen Wohnort angepasst ist. Diesem Ausbildungssystem ist es auch zu verdanken, dass die ATN Absolventen in 40 Ländern hat. Das System ist bei der ATN in der Ausbildung schon seit Jahren als E-Tutor im Einsatz.


Vorteile des Blended Learning

Frontalunterricht, wie er an Hochschulen in Form von Vorlesungen realisiert wird, ist tatsächlich alles andere als effizient. Denn im Verhältnis zum investierten Zeitaufwand lässt sich aus dieser Art Unterricht vergleichsweise wenig verwertbares Wissen generieren. Frontalunterricht hatte seine Berechtigung, als es noch keine Bücher, Skripte, Videos oder multimediale Lernhilfen gab. Heute ermöglichen die elektronischen Medien jedoch eine Art der Wissensvermittlung, die der Biologie des Lernens beim Menschen sehr viel mehr entspricht. Wurde gestern noch gelauscht, notiert und nachgearbeitet, sprechen moderne Lernanwendungen alle Sinne an und steigern damit die Effizienz des Lernens um ein Vielfaches.

Sie sind nicht an Zeit oder Ort gebunden und ergänzen Präsenzunterricht, indem sie Lerninhalte verschiedenster Art überall und jederzeit abrufbar machen. Blended Learning integriert damit sämtliche Vorteile aus herkömmlichem Unterricht und Fernstudium, mit ultimativem Zugriff auf sämtliche relevanten Materialien. Diese für Schulen sehr kostenintensive Lösung bedarf eines enormen technischen Aufwandes (CMS, LMS). Lernende und Lehrende werden dadurch geschickt durch das Studium geleitet, vernetzt und betreut.

Im Blended Learning an der ATN werden das Fernstudium mit E-Learning, der Präsenzunterricht und die Online-Lernphasen optimal aufeinander abgestimmt, um den Studenten effizientestes Arbeiten zu ermöglichen:

  • Online E-Learning: Grundlagenwissen erschließen sich die Schüler selbstständig mithilfe der bereitgestellten Literatur. Die Betreuung durch die Dozenten erfolgt individuell.
  • Videoseminare: Bewegte Bilder sagen mehr als Worte oder bloße Illustrationen, besonders dann, wenn es um Ausdrucksverhalten und Trainingsmethoden geht.
  • Präsenzphasen: Was gelernt und veranschaulicht wurde, kann besser in die Realität transferiert werden. Deshalb stellen Praxisseminare die dritte Säule im Blended Learning.

Weitere Vorteile:

  • Die Theorielast wird auf das Fernstudium verlagert.
  • Lernziele werden praxisbezogen definiert, wichtige Themen als Präsenzseminare realisiert, viele Praxisseminare angeboten.
  • Viele Seminare und zahlreiche Unterlagen ermöglichen individuelles Lernen.
  • Lernende werden zentral betreut, geleitet und vernetzt.
  • Face-to-Face Kommunikation, Integration und moderne Kommunikationsmöglichkeiten stellen die Betreuung durch Dozenten und Autoren sicher.
  • Flexible Lernzeiten machen die Ausbildung familienfreundlich und im Nebenberuf möglich.
  • Moderate Kosten und gutes Zeitmanagement sind gewährleistet.

Nachteil:

  • Der äußere Druck des Präsenzunterrichts fehlt. Deshalb ist Disziplin erforderlich, um das gesetzte Ausbildungsziel zu erreichen.

Rechtsgrundlagen der Hundetrainer Ausbildung

Deutschland

Der Beruf des Hundetrainers ist in Deutschland bislang nicht staatlich anerkannt und auch nicht im Berufsbildungsgesetz geregelt. Das bedeutet, dass es keine einheitlichen Richtlinien gibt, an denen sich Ausbildungen oder auch Prüfungen orientieren müssen. Zwar schreibt § 11 des Tierschutzgesetzes eine Erlaubnispflicht für gewerblich tätige Hundetrainer vor. Tatsächlich ist aber nicht jeder Hundetrainer als "gewerblich tätig" einzustufen. Das führt in der Praxis noch immer zu deutlichen Qualitätsunterschieden hinsichtlich der von verschiedenen Stellen gemachten Angebote.

In einzelnen Bundesländern gibt es Bemühungen der Tierärztekammern, Hundetrainer zumindest in Bezug auf den für Ersthundehalter in diesen Ländern verbindlichen Sachkundenachweis weitgehend einheitlich zu qualifizieren. Diese sogenannten „zertifizierten Hundetrainer“ sind nach dem Bestehen einer speziellen, aber offenen Prüfung legitimiert, Ersthundehaltern die für eine Hundehaltung grundsätzlich erforderlichen Kenntnisse zu vermitteln und auch entsprechende Sachkundeprüfungen abzunehmen.

Die ATN-Hundetrainerausbildung integriert sämtliche Themen, die für das Bestehen der Prüfung vor einer Tierärztekammer erforderlich sind, geht aber in Breite und Tiefe in ihrer Hundetrainerausbildung weit über diese Anforderungen hinaus.

Erlaubnispflicht für Hundetrainer: § 11 Absatz I, Nr. 8(f) TierSchG

Seit dem Sommer 2013 legt der neue § 11 des Tierschutzgesetzes eine Erlaubnispflicht für gewerblich tätige Hundetrainer fest: Jeder, der für Dritte Hunde ausbildet oder die Ausbildung von Hunden anleitet, bedarf demnach einer behördlichen Genehmigung. Von dieser Regelung werden aber tatsächlich nicht alle praktizierenden Trainer erfasst. Denn diejenigen, die sich beispielsweise in einem Angestelltenverhältnis befinden, ehrenamtlich in Vereinen arbeiten oder nachweisen können, dass sie ohne Gewinnerzielungsabsicht tätig sind (Hundetraining als Hobby), dürfen auch ohne behördliche Genehmigung und damit unkontrolliert Hundetraining anbieten.

Hinzu kommt, dass die Umsetzung der Erlaubnispflicht aus § 11 Tierschutzgesetz ebenfalls nicht bundeseinheitlich ist. Jedes Bundesland schafft hier eigene Verordnungen, die in Qualität und Strenge zum Teil erheblich voneinander abweichen. Das bloße Vorliegen einer § 11 Genehmigung ist daher als Qualitätsmerkmal für Hundetrainer nicht geeignet.

Konzept der ATN: Gute Hundetrainer brauchen mehr als eine Mindestqualifikation!

Die Akademie für Tiernaturheilkunde ATN bildet deshalb auch nicht vorrangig mit engem Blick auf Erlaubnispflichten und auch nicht spezifisch für die Prüfung vor einer Tierärztekammer aus. Denn wir halten das dafür erforderliche Fachwissen für nicht ausreichend, um den Beruf des Hundetrainers in allen relevanten Facetten auszufüllen. Aus unserer Sicht muss ein Hundetrainer weitaus mehr können, als Hundehalter auf Sachkundeprüfungen vorzubereiten – Sachkundeprüfungen, die zudem nur in einzelnen Bundesländern Pflicht für Ersthundehalter sind. Das Gros der Hundehalter sucht zumeist erst dann den Rat eines Trainers, wenn bereits Dinge schief gelaufen sind. Diesen lässt sich jedoch nicht mit trainerischem Allgemeinwissen begegnen. Hier sind spezielle Kenntnisse gefragt, die auch tief in die Materie eindringen.

Entsprechend ist das Ziel der ATN, vollumfänglich die Berufsausübung zu ermöglichen – und das im Bewusstsein der tatsächlich erforderlichen Qualität und getragen von ethischer Verantwortung gegenüber Mensch, Hund und Gesellschaft.

Die ATN hat folgende Wege gewählt, um die Qualität der ATN Ausbildung zum Hundetrainer überprüfbar zu machen und die Güte ihrer Hundetrainer-Ausbildung von behördlicher und unabhängiger Seite bestätigen zu lassen:

  • Die ATN Ausbildung zum Hundetrainer ist durch die ZFU (Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht) staatlich zugelassen.
  • Die ATN Ausbildung zum Hundetrainer ist TÜV-zertifiziert, einem national wie international anerkanntem Gütesiegel.
  • Die ATN Ausbildung zum Hundetrainer ist eine vom VdTT e.V. zertifizierte Hundetrainerausbildung.

Schweiz

Wer in der Schweiz künftig einen Hund erwirbt, ist von Gesetzes wegen verpflichtet, den Sachkundenachweis Hund (SKN) zu erwerben. Den SKN dürfen nur Hundetrainer durchführen, die ihre Ausbildung bei einer Ausbildungsstätte absolviert haben, die vom Schweizer Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) als Ausbildungsstätte für Hundetrainer anerkannt wurde. ATN besitzt diese Anerkennung.

Nach bestandener schriftlicher und mündlich-praktischer Abschlussprüfung erhalten Sie ein Abschlusszeugnis der Akademie für Tiernaturheilkunde als Nachweis Ihrer Kenntnisse als ATN geprüfter Hundetrainer. In der Schweiz tätige Hundetrainer erlangen damit gleichzeitig die Berechtigung zur Ausstellung des SKN - Sachkundenachweis des Schweizer Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET).

Österreich

Hundetrainer, die u.a. mindestens zwei Jahre Berufspraxis vorweisen, haben die Möglichkeit, durch Nachweis Ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten in einer Prüfung, das Gütesiegel „Tierschutzqualifizierte Hundetrainerin“ bzw. „Tierschutzqualifizierter Hundetrainer“ zu erwerben. Für die Qualifikation als „Tierschutzqualifizierte Hundetrainerin“ bzw. als „Tierschutzqualifizierter Hundetrainer“ müssen die wesentlichen Grundlagen in verschiedenen Bereichen nachgewiesen werden - diese Bereiche finden Sie in der 56. Verordnung des Bundesministers für Gesundheit hinsichtlich näherer Bestimmungen über die tierschutzkonforme Ausbildung von Hunden.

Alle Bereiche, die für die Qualifikation als „Tierschutzqualifizierte Hundetrainerin“ bzw. als „Tierschutzqualifizierter Hundetrainer“ nachgewiesen werden müssen, sind durch die ATN-Ausbildung zum Hundetrainer abgedeckt. Mit der Durchführung der Prüfung, der Vergabe und Verwaltung des Gütesiegels „Tierschutzqualifizierte Hundetrainerin“ bzw. „Tierschutzqualifizierter Hundetrainer“ wurde von der Bundesministerin bzw. vom Bundesminister für Gesundheit eine Koordinierungsstelle beauftragt.


Dozenten der Hundetrainer Ausbildung

Jeder Mensch hat eine ganz eigene Vorstellung davon, was den Beruf des Hundetrainers ausmacht und was in einer Ausbildung zum Hundetrainer gelehrt und gelernt werden sollte. Diese Vorstellung ist eine Mischung – aus Wünschen und Werten, aus Talenten und Anliegen, Träumen und Wirklichkeiten. Stets sind sie eingebettet in Wissen. Doch was ist das für Wissen, das die ATN vermittelt? Wer sind die Köpfe, die dahinter stehen, die geforscht und geschrieben, praktiziert und immer wieder hinterfragt haben und die ihr Wissen an die Schüler der ATN im Fach Hundewissenschaften weitergeben?

Kluge Köpfe für erfolgreiches und ethisches Hundetraining

Wissenschaft bedeutet, Wissen zu schaffen, niemals stehen zu bleiben und sich ständig weiterzuentwickeln. Ein Gedanke, dem sich die ATN mehr als verpflichtet fühlt. Sämtliche Autoren und Referenten der Lehrgänge zum Hundetrainer wurden und werden deshalb mit größter Sorgfalt ausgewählt. Es sind Biologen, Veterinärmediziner und Pädagogen und langjährige Praktiker mit reichem Erfahrungsschatz.

Die Hundewissenschaften sind bis heute undenkbar ohne den Einfluss von Dr. Erik Zimen und seiner einst bahnbrechenden Forschung an Wölfen und Hunden. Als Zoologe und Anthropologe hat der Autor vieler Bücher mehrere Lehrskripte für die ATN verfasst. Seine historische Bedeutung ist bis heute ungebrochen. Doch die Zeit ist nicht stehengeblieben. Die Lehrmaterialien der ATN sind vor einigen Jahren grundlegend neu aufgebaut worden und werden weiterhin ständig durch Aktualisierungen und Innovationen erweitert.

Besonders freuen wir uns, den Biologen Joachim Leidhold für die ATN gewonnen zu haben. Der Produzent und Autor zahlreicher Filme über das Sozialverhalten von Hunden war mehrere Jahre Leiter der Eberhard Trumler Station. Heute leitet er die kynologische Abteilung an der ATN, steht als Autor und Dozent im Zentrum des Lehrkörpers, er koordiniert die Ausrichtung der Lehrgänge, Dozenten und Seminare und lektoriert die Lehrskripte.

Maßgeblich geprägt wurde die Ausbildung zum Hundetrainer an der ATN auch durch Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold. Im deutschsprachigen Raum verdanken wir ihr eine echte Revolution in Bezug auf die Trainingsmethoden insbesondere für verhaltensauffällige Hunde. Ihr Verständnis des Hundes und ihre Fähigkeit zu vermitteln, wie Hunde in sich „funktionieren“, lässt niemanden, der von ihr lernen durfte, unberührt. Gleiches gilt für Maria Hense, Christina Sondermann, Sabine Winkler, Pia Gröning. Diese und viele weitere Autoren trugen und tragen maßgeblich zur hohen Qualität der ATN-Lernunterlagen bei und bürgen für einen konsequent ganzheitlichen Ansatz in der Ausbildung zum Hundetrainer. Dieser Ansatz integriert nicht nur Methoden zum praktischen Training von Hunden, sondern auch ein profundes Hintergrundwissen in Bezug auf Ethologie, Lernbiologie und wissenschaftliche Arbeit.

Die Autoren des Fernlehrganges "Hundewissenschaften", der theoretischen Basis der Ausbildung zum Hundetrainer:

  • Dr. Erik Zimen
  • Joachim Leidhold
  • Sabine Winkler
  • Pia C. Gröning
  • Dr. Ute Blaschke-Berthold
  • Dr. Maria Hense
  • Chris Götte
  • Christina Sondermann
  • Dr. Cathleen Wenz
  • Angela Dolma
  • Jörn Blum
  • Angela Tang
  • Dr. Dorothee Schneider
  • Dr. Renate Jones-Baade
  • Dr. Helmuth Wachtel
  • Dr. Erich Klinghammer
  • Judith Böhnke
  • Jörn Blum
  • Viola Dahm
  • Susanne Steinmetz
  • Klaus Grauhering
  • Karl Heinz Raboldt
  • Uwe Radant
  • Nicole Gärtner
  • Manuela Zaitz
  • Beate Löh

Auch für die Praxisseminare der Hundetrainerausbildung haben wir DozentInnen gewinnen können, die für hohe fachliche und methodische Kompetenz stehen.

Für die Hundetrainer-Praxisseminare "Lernen und Erziehung 1 - 3", "Verhaltenstraining 1 - 2", "Ontogenese 1 - 2", "Planung und Aufbau von Kursen und Einzeltrainings", "Übungen selbstständig anleiten", "Ausdrucksverhalten des Hundes" und "Kommunikation mit Kunden" sind aktuell folgende SeminarleiterInnen für die ATN im Einsatz (Stand 2014):

  • Silvia Peter
  • Dr. Esther Würtz
  • Dr. Dorothee Schneider
  • Pia C. Gröning
  • Silvia Weber
  • Diana Timmermann
  • Irene Julius
  • Joachim Leidhold
  • Heike Benzing
  • Gabriela Capraro
  • Sabine Geisler
  • Ursula Schöb
  • Angela Tang

Für die Seminare zu Verhaltensberatung- u. Therapie und alle weiteren Seminare sind aktuell zusätzlich noch folgende SeminarleiterInnen für die ATN im Einsatz (Stand 2014):

  • Dr. Ute Blaschke-Berthold
  • Dr. Maria Hense
  • Dr. Anna-Sophie Müller
  • Dr. Anke Görlinger
  • Katy Sonderschefer
  • Gerrit Stephan
  • Amira Sultan

Kombinationsmöglichkeiten der Hundetrainer Ausbildung

Die Hundetrainer Ausbildung lässt sich je nach Interesse sinnvoll mit den Ausbildungsgängen zum Hundeverhaltensberater, Hundegesundheitstrainer und Assistenzhundetrainer verknüpfen. Alle Berufe ergänzen einander und lassen sich für Interessenten mehrerer Ausbildungsgänge durch ein modulares Konzept mit geringem Aufwand um weitere Gebiete vervollkommnen. Insbesondere bieten sich hier folgende Zweige an, die zum Teil sogar modular kompatibel mit der Hundetrainer Ausbildung sind:

  • Tierheilpraktiker (in dieser Kombination können sich Vorteile ergeben)
  • Tierphysiotherapie (in dieser Kombination können sich Vorteile ergeben)
  • Hundepsychologie (sehr gute Wahl einer Kombination - nur geringfügig mehr Lernaufwand)
  • Hundegesundheitstrainer (sehr gute Wahl einer Kombination - nur geringfügig mehr Lernaufwand)
  • Hundeverhaltenstherapie (sehr gute Wahl einer Kombination - nur geringfügig mehr Lernaufwand)
  • Tiergestützte Sozialarbeit (diese Kombination ist sinnvoll und bereichert das Tätigkeitsfeld)
  • Tierphysiotherapie
  • Assistenzhundetrainer
  • Hundeverhaltensberater

Die heutigen Hundetrainer brauchen auch attraktive Spezialisierungen, um die Hundebesitzer aktiv zu binden und zu engagieren. Der Mensch selbst muss auch Freude empfinden, denn von ihm gehen alle Entscheidungen hinsichtlich der Frequenz der Besuche beim Hundetrainer aus. Durch Ergänzungen der Ausbildung, z. B mit Hundegesundheitstrainer oder Hundetouristikmanagemant kann jeder sportlichere Hundebesitzer laufend spektakuläre Angebote erhalten, die ihn begeistern werden. Auch lassen sich die beruflichen Kompetenzen eines Hundetrainers um Verhaltensberatung oder Assistenztrainig sinnvoll und auf kurzem Wege durch eine komplementäre Ausbildung ergänzen. Bei der ATN finden Sie nicht nur durchdachte Konzepte zu einzelnen Ausbildungsgängen, sondern auch besonders attraktive Möglichkeiten, diese so zu kombinieren, dass Sie mit weniger Kosten und geringerem Mehraufwand an Lernzeit zu weiteren Berufen kommen.


Kosten der Hundetrainer Ausbildung

Die Hundetrainer Ausbildung kostet 4872,00 Euro, zahlbar in 24 monatlichen Raten je 203,00 Euro.

Was bedeutet es, Hundetrainer zu sein?

Die Frage nach den Anforderungen einer Hundetrainer Ausbildung lässt sich gar nicht so leicht beantworten. Denn sie hat viel mit dem ganz persönlichen Anspruch des Einzelnen an sein individuelles Können zu tun. Auf den ersten Blick erscheint nichts einfacher, als einem Hund ein Leckerchen vor die Nase zu halten und ihn damit zu einem bestimmten Verhalten zu veranlassen. Oder ihn schlicht zu bestrafen, wenn er etwas tut, das man nicht möchte. Tatsächlich funktioniert dergleichen allzu oft, ohne dass der „Trainer“ wirklich weiß, was er da tut. Leider. Denn wirklich gutes Hundetraining verlangt sehr viel mehr.

Hunde verstehen

Es verlangt zuvorderst, das Wesen des Hundes erfasst zu haben, zu wissen, was dieses Lebewesen ausmacht, welches Erbe es in sich trägt und was für den Hund ganz spezifisch und besonders ist. Es verlangt, den Hund sprichwörtlich „lesen“ zu können, also zu erkennen und korrekt zu interpretieren, was er mit den ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten situativ zum Ausdruck bringt. Er besitzt zwar keine Sprache, die der unseren gleicht, dennoch kann er sich mitteilen, kann zu verstehen geben, was ihn bewegt und interessiert, was er braucht oder sich wünscht, was ihm wichtig ist und wofür er bereit ist, sich einzusetzen. Vielfach sind es dabei die wenig offensichtlichen Signale, denen die größte Bedeutung innewohnt. Signale, die wahrzunehmen und zu entschlüsseln ein Trainer gelernt haben muss.

Wissen, wie Tiere lernen

Gleichermaßen wichtig ist, die Gesetze des Lernens verinnerlicht zu haben. Das Wissen darum, wie Hunde lernen, stellt die zweite tragende Säule guten Hundetrainings dar. Doch nicht nur das: Aus den Erkenntnissen über Lernbiologie sind zahlreiche, wegweisende Trainingsmethoden erwachsen, die jeder anspruchsvolle Hundetrainer kennen und beherrschen sollte. Nur dann kann er gleichsam aus einem ganzen Koffer an Werkzeugen schöpfen und ist nicht auf einzelne, isolierte Instrumente oder vermeintliche Patentrezepte angewiesen. Denn jeder Hund ist anders und was bei dem einen zielführend ist, kann für den anderen kontraproduktiv sein.

Menschen mögen

Zu den Hunden, die ein Hundetrainer betreut, gehören - sofern die Hunde nicht im Tierheim leben - auch ein oder mehrere Hundebesitzer. Menschen, die sehr unterschiedlich sind in ihren Persönlichkeiten, ihren Wünschen und Bedürfnissen, ihren Auffassungen und Werten, ihren Erfahrungen und Bildungshintergründen. Ein guter Hundetrainer muss fähig sein, sich auf diese Unterschiede einzulassen, den Hundebesitzern wertschätzend und partnerschaftlich gegenüber zu treten, sie in ihren Bedürfnissen zu respektieren und im Training so anzuleiten und zu begleiten, dass sie jeweils dort abgeholt werden, wo sie stehen. Dafür sind didaktische Fähigkeiten erforderlich, daneben aber auch Sensibilität und Einfühlungsvermögen und eine tiefe Zuneigung nicht nur zu Vierbeinern, sondern eben auch zu Menschen.

Immer weiter lernen wollen

Das Anforderungspaket komplett machen Kenntnisse der einschlägigen Rechtsvorschriften, insbesondere des Tierschutzgesetzes, der Hundegesundheit und Zucht, betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und Unternehmensführung sowie die Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden. Die Ausbildung zum Hundetrainer an der Akademie für Tiernaturheilkunde ATN integriert deshalb die gesamte Bandbreite an Themen, um den Beruf des Hundetrainers qualitätsbewusst und wegweisend ausüben zu können.

Folgende Fähigkeiten werden von einem umfassend ausgebildeten Hundetrainer erwartet:

  • Sehr gute Kenntnisse über Hundeverhalten und hundliches Ausdrucksverhalten
  • routinierter Umgang und Erfahrung mit Hunden
  • Spaß an der Arbeit direkt mit dem Hund
  • Konsequenz und klare Signalgebung
  • die Fähigkeit, eine Gruppe zu führen und Menschen unterrichten und anleiten zu können (Erwachsenenbildung)
  • Spaß an der Arbeit im Freien und bei jedem Wetter
  • Einfühlungsvermögen
  • Freude an Pflegetätigkeiten, Reinigung und Putzarbeiten, keine Probleme mit schmutziger Arbeit

Warum sollte man Hundetrainer werden?

Tatsache ist, dass unsere Hunde gute Trainer brauchen. Dringend! Und dass auch Hundebesitzer gute Hundetrainer brauchen. Denn kaum jemand wächst heute noch so selbstverständlich wie früher in innigem Kontakt mit Tieren und Natur auf. Damit büßen Menschen nicht nur Fähigkeiten und Lebensqualität ein, was den Autor Richard Louv sogar den Begriff der Naturdefizit-Störung prägen ließ. Sie verlieren damit auch die „Magie kindlicher Verbundenheit“ mit anderen Lebewesen – die Verbundenheit, die das Entdecken lehrt, das Mitfühlen und Beobachten und das angstfreie, respektvolle und behutsame Ausprobieren. Der Hund ist wahrscheinlich dasjenige Tier, das die stärkste Verbindung zur Natur wieder herzustellen fähig ist, und entsprechend lasten auf ihm oft sehr hohe Erwartungen und viele unbewusste Wünsche. Der Hundetrainer ist derjenige, der den Weg zu dieser Verbundenheit zwischen Mensch und Hund und damit auch zur Natur wieder ebnet. Und sich deshalb längst nicht nur darum kümmert, dass ein Hund schlicht „funktioniert“.

Liebe zum Hund reicht dafür allein nicht aus. Auch die Fähigkeit "gut mit Tieren" umgehen zu können oder der innige Wunsch, mit Tieren arbeiten zu wollen und etwas Gutes für Tiere zu tun, ist nicht genug, um ein guter Hundetrainer zu werden.

Hundetrainer sollte nur werden, wer auch „mit Menschen kann" und die Bereitschaft hat, auch in Kontakt mit Menschen immer weiter dazuzulernen. Hundetrainer kann nicht nur ein Beruf, sondern eine echte Berufung sein, wenn zur Fähigkeit "gut mit Tieren“ umgehen zu können auch die Bereitschaft vorhanden ist, Zugang zu den Menschen zu finden, Freude daran zu haben, Menschen anzuleiten und Erfolg und persönliches Glück darin zu sehen, wie Mensch und Hund nach dem Training entspannter miteinander umgehen, mehr miteinander in Kontakt sind – und letztendlich auch insgesamt glücklicher miteinander sind.

Dazu braucht es natürlich sehr viel mehr als Wissen über „Hundeerziehung“. In unserer ATN-Ausbildung zum Hundetrainer vermitteln wir Ihnen dieses gern!


Was kann ich mit einer Ausbildung zum Hundetrainer anfangen?

Der Arbeitsmarkt für Hundetrainer ist vielfältig. Sie können das Allround-Angebot einer Hundeschule anbieten - mit Welpen-und Junghundestunden, Einzeltrainings, Freizeitgruppen, Beratungen für ratsuchende Hundehalter und vielen weiteren Angeboten. Auch wenn das von vornherein Ihr Ziel sein mag, ist es für den Anfang sicher viel zu viel verlangt.

Sie brauchen Zeit, sich einzuarbeiten und Erfahrungen zu sammeln. Daher sollten Sie sich zu Beginn auf wenige Arbeitsbereiche spezialisieren, daran wachsen und darauf aufbauend Stück für Stück ihren Arbeitshorizont erweitern. Die Hundetrainer-Ausbildung an der ATN ist auf einen solchen Berufseinstieg optimal abgestimmt und führt Sie nicht zuletzt mithilfe der Praxisseminare und dem Praktika- und Hospitationskonzept auf diesen, sich ständig weiterentwickelnden Weg.

Bitte überfordern Sie sich nicht - das schadet ihrem Image und lässt frustrierte Menschen und Kunden zurück. Geben Sie sich Zeit, im Alltag des Hundetrainings zu wachsen - Zeit, damit sich Ihre Stärken entwickeln können und Zeit, damit Sie sich auch selbst darüber bewusst werden, wo Ihre wahren Interessen und wo vielleicht nicht unbedingt ihre Stärken liegen. Niemand ist perfekt - und braucht es auch nicht sein! Für jeden findet sich eine ganz individuelle Nische, in der er zum Wohl von Mensch und Hund arbeiten kann.


Hat der Beruf des Hundetrainers auch Schattenseiten?

Hundetrainer ist für viele ein Traumberuf. Seine „Schattenseiten“ hat er dennoch. Eine davon betrifft die Arbeitszeiten, die weit überwiegend dann stattfinden, wenn die Kunden Frei-Zeit haben, etwa am Wochenende oder nach Feierabend. Das wirkt sich oft nicht sehr familienfreundlich für den Hundetrainer selbst aus, vor allem dann nicht, wenn Hundetraining nebenberuflich angeboten wird. Erschöpfung und Burn-out kennen durchaus auch Hundetrainer. Daneben stellt der Hundetrainer-Job einige körperliche Herausforderungen, denn Hunde sind bewegungsfreudig, agil und stark (genau wie auch viele Hundebesitzer) – da sollte ein Trainer mithalten können, ganz gleich, ob es um Hundesport, Wanderungen oder den ganz normalen Hundeschulalltag geht, den der Trainer zumeist ebenfalls im „Bewegungsmodus“ bewältigen muss. Das bedeutet nicht, dass sich der Beruf nicht barrierefrei gestalten ließe, doch auch Trainer mit z.B. eingeschränkter Mobilität sollten körperlich fit und belastungsfähig sein. Nicht zuletzt beeinflussen Jahreszeiten und Witterung die Arbeitsbedingungen bisweilen maßgeblich.

Geschäftssinn entwickeln

Was vielen Hundetrainern besonders schwer fällt, ist, einen angemessenen Preis für eine gute Leistung zu fordern. Denn es gibt sie, die ohne Skrupel viel verlangen und wenig dafür leisten ebenso wie die, die gute Arbeit machen und regelrechte Dumpingpreise ausschreiben. Gute Kunden wissen hochwertige Leistungen aber auch wertzuschätzen und das in einem angemessenen Honorar auch zu versinnbildlichen. Hundetraining basiert wie jede andere Dienstleistung auf einer win-win-Situation für alle Beteiligten – Kunde, Hund und Trainer. Als Trainer den entsprechenden Geschäftssinn zu entwickeln, um vom Beruf auch leben zu können, ganz gleich ob in Vollzeit oder Teilzeit, kann durchaus auch eine Herausforderung sein.

Trennen zwischen Arbeit und Privatleben

Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die psychische Belastung, die der Hundetrainerberuf mit sich bringen kann. Es kommt vor, dass sich familiäre Spannungen rund um einen Hund manifestieren, Hunde nicht adäquat gehalten oder behandelt werden und Halter sich dennoch empfohlenen Trainingsmaßnahmen verweigern. Bisweilen sieht sich ein Hundetrainer sogar aggressiven oder beleidigenden Angriffen ausgesetzt. Manche Kunden tragen persönliche Probleme mit sich herum, die in die Arbeit mit dem Hund hineinspielen, vom Trainer aber nicht behoben werden können. Es kann schwierig sein, „Arbeitsprobleme“ aus dem Privatleben herauszuhalten, bzw. sicherzustellen, dass Begleitumstände das Training nicht beeinträchtigen können.

Wer sich jedoch bewusst auch auf die Schattenseiten einlassen und sie bewältigen kann, für den birgt der Beruf des Hundetrainers eine Menge Potenzial für echtes Lebensglück. Denn Hundetrainer zu sein bedeutet, anderen helfen und für Menschen wie Hunde sehr viel Gutes bewirken zu können. Und außerdem macht der Job sehr oft einfach nur Spaß.


Wie bereitet mich die ATN auf die Anforderungen an Hundetrainer vor?

Die Kerninhalte der Ausbildung zum Hundetrainer an der ATN ruhen auf drei Säulen:

  • Ethologie
  • Lernverhalten / Training
  • Kommunikation mit Menschen

Die theoretische Ausbildung im Rahmen des Fernlehrganges "Hundewissenschaften" umfasst damit folgende Themen:

  • Ethologie und Ausdrucksverhalten von Wolf und Hund
  • Domestikation
  • Grundlagen des Lernverhaltens und Hundetrainings
  • Rassenkunde und rassespezifischen Besonderheiten im Hundetraining
  • "mit dem Hund unterwegs und in Haus, Hof und Garten"
  • Welpen- u. Jugendentwicklung
  • Mehrhundehaltung
  • Stress-, Angst- und Aggressionsverhalten
  • Kommunikation mit Kunden
  • Grundlagen von Verhaltensanalyse und Verhaltenstraining
  • weitere Themen zur Verhaltensberatung wie z.B. Territorialverhalten und Hyperaktivität, Anatomie, Gesundheit, Ernährung und Erste Hilfe, Probleme der modernen Hundezucht, Hundesport

Die praktische Ausbildung umfasst Pflicht- und Wahl-Seminare:

  • Lernen und Erziehung 1 und 2: An zwei aufeinander aufbauenden Seminarwochenenden sollen die theoretischen Grundlagen des Lernverhaltens von Hunden in die Praxis transferiert und die wichtigsten Grunderziehungsübungen (z.B. Kommen auf Ruf, Leinenführigkeit, Sitz, Platz usw.) erarbeitet werden. Durch Videoaufnahmen und Kleingruppenarbeit wird der Lernstoff vertieft. Die Seminare enthalten sehr viele Praxisanteile, bei denen vor allem mit Hunden der Teilnehmer gearbeitet wird. Kurze Theorieeinheiten sorgen für die nötige Anbindung an den theoretischen Hintergrund.
  • Lernen und Erziehung 3: Dieser Block widmet sich der Schulung der Beobachtungsgabe, insbesondere in der Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Zudem werden die Themen von Lernen und Erziehung I und II weiter vertieft.
  • Verhaltenstraining 1: An diesem Wochenende beschäftigen wir uns damit, wie der Hund zu einem angenehmen und gut zu führenden Begleiter auf Spaziergängen wird. Wir zeigen auf, wie Hund und Mensch eine innige und vertraunsvolle Beziehung zueinander aufbauen. Des Weiteren werden verschiedene Übungen, Führtechniken und Hilfsmittel thematisiert, die über den Grundgehorsam hinaus sehr sinnvoll sein können.
  • Verhaltenstraining 2: An diesem Wochenende beschäftigen wir uns mit dem Thema Antijagdtraining und Nasenarbeit.
  • Ontogenese 1 und 2: An zwei Seminarwochenenden stehen Lernen und Verhalten bei Welpen, was Welpen brauchen, Prägung und prägungsähnliche Vorgänge, Welpen-Entwicklungsphasen sowie das Thema Bindung auf dem Lehrplan. Außerdem geht es um neueste Erkenntnisse aus der Neurobiologie und das Frühwarnkonzept ((Stress- und Lebensbewältigung), die Praxis der Realisierung von Welpenspielstunden und den Umgang und die Erziehung von Welpen (alles, worauf man achten muss). Des Weiteren beschäftigen wir uns mit allem, was Junghunde brauchen, wie sie lernen und sich im Jungehundealter und der Pubertät verhalten (Geschlechtsreife). Wir schauen uns Sozialspiel und Sozialkontakt an und gehen auf die Gefahren der Selbstdressur ein. Abschließend behandeln wir die realisierung von Junghundekursen sowie den Umgang mit und die Erziehung von Junghunden.
  • Drei weitere Pflichtseminare widmen sich folgenden Themen: Planung des Trainings in Kursen und Einzelstunden, Ausdrucksverhalten des Hundes und Kommunikation mit Kunden.

Hinweis

Die Ausbildung zum Hundetrainer befähigt sowohl zum Einzeltraining als auch zur Leitung von Gruppen. Lehrgangsziel des Fernlehrgangs "Hundewissenschaften" allein,(ohne Kombination mit der Praxis-Ausbildung zum Hundetrainer), ist die Stärkung der Wissensgrundlagen im Bereich Hundetraining und Hundehaltung, empfehlenswert vor allem für diejenigen, die bereits im Beruf Hundetrainer arbeiten, daher Praxiserfahrung haben und ihr Wissen auf den neusten Stand bringen möchten. Je nach Bedarf können einzelne Hundetrainer Kurse und Seminare ergänzend wahrgenommen werden.


Gehalt eines Hundetrainers

Was verdient ein Hundetrainer nach der Ausbildung?

Viele Hundeliebhaber träumen davon, sich mit dem Beruf Hundetrainer selbstständig zu machen. Um im Beruf Hundetrainer erfolgreich arbeiten zu können, gilt sicher: Je stärker Sie sich in Ihrer Ausbildung zum Hundetrainer engagieren, desto höher wird später Ihr Verdienst sein.

Der Verdienst erhöht sich mit der Qualität der Hundetrainer Ausbildung

Da Hundetrainer kein einheitlich geregelter Beruf ist und es keine staatliche Ausbildung zum Hundetrainer gibt, gibt es viele Hundetrainer mit mangelnder Hundetrainer-Ausbildung auf dem Markt. Von diesen sollten Sie sich abheben.

Hundetrainer ohne eine fundierte Hundetrainer-Ausbildung arbeiten häufig ehrenamtlich oder gegen eine Aufwandsentschädigung, z.B. in Hundevereinen und Hundeclubs. Manche Hundetrainer ohne eine fundierte Hundetrainer-Ausbildung machen sich auch selbstständig. Als freiberuflicher Trainer ist eine gute Hundetrainer-Ausbildung ein entscheidender Faktor für die Kundengewinnung und den Erfolg auf dem Markt.

"Als erfahrener Hundetrainer können Sie 2.000 - 4.000 Euro (netto) im Monat verdienen. Mit einer eigenen, gut laufenden Praxis sind 2.000 Euro (brutto) die Regel", zitiert aus www.helpster.de.


Der Beruf des Hundetrainers

"Hundetrainer" ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Das bedeutet, dass sich grundsätzlich jeder so nennen und bewerben kann, unabhängig davon, welche Ausbildung er absolviert hat und ob er überhaupt eine Ausbildung durchlaufen hat. In Deutschland benötigen gewerblich tätige Hundetrainer jedoch seit Inkrafttreten des neuen § 11 TierSchG im Sommer 2013 eine behördliche Erlaubnis, um als Hundetrainer arbeiten zu dürfen. Dass nur gut geschulte Fachleute Gutes für Mensch und Hund bewirken können, wird auch immer mehr Hundehaltern bewusst - die dann entsprechend nach solchen Trainern suchen. Für deren Leistungen sind sie auch bereit, mehr Geld auszugeben und langfristig Trainings- und Freizeitangebote mit Hund in Anspruch zu nehmen.


Tätigkeitsfeld des Hundetrainers

Die wesentliche Aufgabe eines Hundetrainers liegt in der gemeinsamen Arbeit mit dem Hundebesitzer und seinem Hund - sowohl im Einzeltraining von Welpen und erwachsenen Hunden wie auch bei der Leitung von Welpen-, Junghunde- und Erwachsenengruppen. Der Hundetrainer ist gefragt, wenn die Halter erzieherische Probleme mit ihren Hunden haben und unter seiner direkten Aufsicht erwünschte Verhaltensweisen etablieren und ihre Entwicklung fördern möchten.


Hundetrainer Verbreitung

Noch vor 10 Jahren konnte man durch eine Zählung der Hundeschulen im Rahmen einer Dissertation ca. 750 Hundeschulen ermitteln. Heute hat sich die Zahl mehr als verdoppelt, im Durchschnitt betreut eine Hundeschule rund 160 Hunde jährlich. Bei mehr als der Hälfte der Schulen arbeiten zwei, drei oder sogar noch mehr Hundetrainer als Assistenten mit.

Die größte Dichte an Hundeschulen gibt es in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern und Hessen. Die geringste Dichte ist in Sachsen und Brandenburg zu verzeichnen. Jede fünfte Hundeschule bietet zusätzliche Dienstleistungen wie Hundepension, Day Care, Gassi-Service oder Pflegestellen an. Jede zweite hat den Verkauf von Futtermitteln und Hundezubehör im Programm.


Hundetrainer Bedarf

Die älteste Hundeschule bestand zum Zeitpunkt der Zählung von 10 Jahren bereits 56 Jahre. Inzwischen hat ein regelrechter Run auf Hundeschulen stattgefunden. Bei unserem gerade durchgeführten Vergleich von 30 Schulen liegt das durchschnittliche Alter einer Hundeschule bei ca. 4,6 Jahren. Wenn eine Schule ein sogenannter Ein-Mann-Betrieb ist, hängt der gesamte Erfolg von dieser einen Person ab. Beschäftigt ein Hundetrainer auch Mitarbeiter, sieht sich der Inhaber einer Hundeschule mit beachtlichen betriebswirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Denn damit sind Kenntnisse über Hunde und das Handwerk des Hundetrainings UND zur Führung eines Betriebes erforderlich.

Hundetraining ist Wissenschaft - keine Ansichtssache!

Das Wissen über Hunde hat im Laufe der Historie gewaltig zugenommen. Obwohl Hundeerziehung schon bei den alten Griechen und in der Antike praktiziert wurde und man Erfahrungen von Generation zu Generation weitergab, schöpfte die Entwicklung der biologischen Fächer und der Lernforschung erst in jüngster Vergangenheit vermutlich mehr Wissen über Hunde als in der gesamten Hundegeschichte. Für unsere Hunde kann das nur zu begrüßen sein. Autodidakten aber, die versuchen, sich auf eigene Faust als Hundetrainer aus- oder weiterzubilden, haben es damit aber auch immer schwerer, sich in der Vielfalt der Literatur und der breiten Palette von Ansichten und Methoden über die Erziehung und Ausbildung des Hundes zurecht zu finden. Das gilt umso mehr, wenn der Interessent das Handwerk des Hundetrainings von Grund auf erlernen will.

Allein in Deutschland gibt es zahllose Erziehungsphilosophien und Trainingsansätze, die häufig sehr einseitige Konzepte vermitteln. Zum Leidwesen der Hunde und ihrer Besitzer. Unter verschiedenen Ausbildungsanbietern die Spreu vom Weizen zu trennen, ist dennoch nicht leicht. Hier bleibt nur, Angebte und Ausbildungsinhalte eingehend zu vergleichen, kritische Fragen zu stellen und den gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Eine gute Ausbildung kostet immer Zeit - und wer von seiner Ausbildung erwartet, ihn mit dem tatsächlich erforderlichen Rüstzeug auszustatten, wird Hundetrainer nicht in einem oder anderthalb Jahren. Schon gar nicht berufsbegleitend.

Gute Ausbildungen erkennen

Eine gute Hundetrainer Ausbildung bietet in verständlicher Form alles, was zum Erreichen des Lernzieles notwendig ist. Sie findet nicht in der Hundeschule "um die Ecke" statt und zwingt weder Methoden noch Ansichten auf, sondern stellt wertfrei verschiedenste Lösungsansätze inklusive aller Vor- und Nachteile vor. Sie verfügt über die notwendigen Ressourcen, um ganzheitlich ausbilden zu können, erstellt in Zusammenarbeit mit Ethologen, Verhaltensforschern, Tierärzten und erfahrenen Praktiker eigene Literatur mit entsprechendem wissenschaftlichen Hintergrund, sorgt für ausreichendes Anschauungsmaterial und hält Präsenzseminare und Praktika vor, die gerade im erzieherischen Bereich unentbehrlich sind, um eine angemessene Betreuung der Lernenden zu gewährleisten und Fehlern bei den ersten Arbeitsschritten mit dem Hund vorzubeugen.

In allen Hundeschulen werden zu 95 Prozent Familienhunde ausgebildet. Mehr als 40 Prozent der Hunde sind dabei jünger als ein Jahr. Die meisten Hunde werden bis zu einem Alter von 7 Jahren in Hundeschulen vorgestellt. Die meisten Hundebesitzer suchen den Rat eines Trainers mit dem Ziel einer Grundausbildung für den Hund - etwa in Bezug auf Leinenführigkeit, Grundgehorsam, sozialer Verträglichkeit oder wegen unerwünschtem Jagdverhalten.

Drei Viertel aller Hundeschulen melden einen Anteil von Problemhunden zwischen 5 und 50 Prozent. Das verlangt von einem Hundetrainer entweder, diese Fälle an einen Kollegen weiterzugeben, der sich auf Problemverhalten spezialisiert hat oder sich in das spannende, aber auch sehr anspruchsvolle Gebiet der Verhaltensanalyse, Verhaltensberatung- u. therapie einzuarbeiten.

Die ATN bietet hierfür geeignete Angebote hoher Qualität an.


Hundetrainer Ausbildung Fragen

Wann sind die Lehrgangsbeginne?

Der Einstig in die Hundetrainer Ausbildung an der ATN Akademie für Tiernaturheilkunde ist jederzeit möglich. Die Anmeldung erfolgt durch Zusendung des Aufnahmeantrages. Innerhalb weniger Tage wird Ihnen die Sendung mit einem Leitfaden zum Lehrgang zugeschickt. In dem Leitfaden erhalten Sie detaillierte Informationen zu Ihrem Ausbildungsgang mit Hinweisen zum Lernen, Korrekturen und zuständigen Betreuer sowie für ihren Lehrgang vorgesehenen Lektionen bzw. Seminare. Auch die Prüfungsordnung und die Anweisung zu der Nutzung des Internetportals werden Sie in Leitfäden finden.

Wie lange dauert die Hundetrainer Ausbilddung?

Die Regelausbildungsdauer beträgt 21 bis 24 Monate, sofern berufsbegleitend gelernt wird. Innerhalb von 3 Jahren sollten Sie Ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Bei besonderem Engagement lässt sich die Regelstudienzeit verkürzen.

Kann ich die Ausbildung auch auf einmal bezahlen?

Einmalige Zahlungen sind nach dem deutschen Fernunterrichtsgesetz nicht erlaubt. Wenn Sie schneller arbeiten möchten, haben Sie die Möglichkeit doppelte Raten zu bezahlen, dann erhalten Sie auch doppelte Lektionen. Der staatliche Fernunterrichtsvertrag der ZFU in Deutschland, an den wir uns halten, verbietet höhere Teilleistungen, sowie Vorauszahlungen über 3 Raten monatlich. Einen Rabatt gewähren wir, wenn sich mehrere Personen zu einem Lehrgang anmelden. Sie legen dann bitte die Anmeldungen in den gleichen Umschlag und senden uns diese zu. Jede Person erhält dann 1 Rate Rabatt (die Letzte).

Wo finden die Hundetrainer Seminare statt und sind diese Pflicht?

Zusätzlich zu den Fernlehrgängen bieten wir Ihnen unsere fakultativen Sonderseminare und Workshops an. Diese Seminare sind freiwillig und keine Voraussetzung für die Abschlussprüfung. Nur bei den Lehrgängen Hundetrainer und Assistenzhundetrainer sind die Seminare Pflicht und im Studienpreis enthalten. Sie finden die Seminarliste auf www.fith.ch

Kann man den Hundetrainer Lehrgang verlängern?

Eine kostenlose Verlängerung der Betreuungszeit über die Ausbildungszeit hinaus müssen Sie noch während Ihrer Ausbildungszeit beantragen. Sie muss nahtlos an Ihre reguläre Betreuungszeit anknüpfen. Sie können die Betreuungszeit kostenlos um max. 6 Monate verlängern. Sobald Ihre Betreuungszeit abgelaufen ist haben Sie auch keinen Zugang mehr zur Datenbank. Die Korrekturen sind dann kostenpflichtig, pro Korrektur Fr. 30.00/€ 18.00, die Sie zum Voraus auf das Ratenkonto überweisen müssen, mit dem Vermerk Ihrer Schülernummer und „Korrekturen“. Danach können Sie diese an die Korrekturstelle per Fax oder Post senden.

Wo finden die Hundetrainer Abschlussprüfungen statt?

Die Abschluss-Prüfung findet 5x im Jahr statt, 2x in Bad Bramstedt (Schleswig-Holstein) und 3x in Dürnten (CH). Sie können die Abschluss-Prüfung auf eigene Kosten auch bei einem Notar in Ihrer Nähe ablegen. Dafür können Sie sich den für Sie günstigsten Termin aussuchen. Die Prüfungen werden im Multiplechoiceverfahren abgehalten und dauern ca. 3 Stunden. Sollten Sie die Prüfung nicht bestehen, haben Sie 2 Möglichkeiten, diese zu wiederholen.

Wie läuft die Hundetrainer Abschlussprüfung ab?

Um an der Abschlussprüfung zugelassen zu werden, müssen Sie alle Pflichtlektionen bestanden haben. Aus diesen Lektionen werden schwerpunktmäßig die Fragen gestellt. Falls Sie eine Lektion, die nicht Pflicht ist, nicht bestanden haben, können Sie trotzdem die Prüfung machen. Es können aber auch aus diesen Lektionen einzelne Fragen gestellt werden. Sie haben 3 Stunden Zeit für die Prüfung. Die Prüfung wird im Multiple-Choice-Verfahren abgehalten. Sie müssen sich schriftlich mit dem Anmeldeformular in Ihrem Leitfaden bis spätestens 1 Monat vor Prüfungstermin bei uns angemeldet haben.

Nehmen Sie Bildungsgutscheine oder Bildungscheck an?

Bildungsscheck: Infos und Anträge für Weiterbildungsanbieter, QualiScheck Info: zum QualiScheck

Kann ich während des Hundetrainer Lehrgangs mein Studium unterbrechen?

Sie können jederzeit eine Pause von 1 bis 12 Monaten beantragen. In dieser Zeit erhalten Sie keine Skripten und haben keinen Zugriff auf die Schülerdatenbank. Die Ratenzahlungen müssen jedoch während der Pausenzeit gewährleistet sein. Die Pausenzeit wird Ihrer Betreuungszeit gutgeschrieben. Das heißt, die Betreuungszeit verlängert sich um die Pausenzeit.

Wie geht es weiter, wenn ich mich angemeldet habe?

Sobald wir Ihren Antrag erhalten haben, wird dieser in der Datenbank erfasst. Sie erhalten umgehend Ihren Schülerzugang per Mail zugeschickt und innerhalb ca. 2 Wochen erhalten Sie bereits ihre ersten Unterlagen zusammen mit einem Leitfaden, der Sie durch das Studium führt.

Gibt es Probelektionen für die Hundetrainer Ausbildung?

Sie können gerne eine Leseprobe bestellen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Wie komme ich an Infomaterial?

Bitte geben Sie uns Ihre genaue Anschrift bekannt, damit wir Ihnen die Unterlagen zusenden können. Oder klicken Sie auf www.atn-ag.ch den Button Informationen anfordern. Hier geben Sie bitte Ihre Daten ein. Das Infomaterial wird Ihnen dann noch gleichentags per Post zugesandt.

Lesen Sie weiteres zu diesem Beruf unter Tierberufe.com.

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Hundetrainer oder Hundeverhaltensberater

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Informationen zur Hundetrainer Ausbildung

Lehrgänge Vergleichen

Vergleichen Sie unsere Lehrgänge. Sie haben die Möglichkeit, 16 Tierberufe, die von der ATM und der ATN gelehrt werden, miteinander zu vergleichen. In die Ausbildung sind über 40 zum Teil weltweit bekannte Referenten und Autoren involviert.

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Über uns

Wir nehmen nicht nur die Tiere in der Arche auf, sondern das Wissen unserer Referenten und Autoren, die unsere Ausbildungsgänge entwickeln. Auf diese Weise können wir dazu beitragen, dass den Tieren in Zukunft ein besseres Dienstleistungsspektrum geboten wird.

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8635 Dürnten in der Schweiz


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