Ausbildung
Hundeverhaltensberatung und Hundeverhaltenstherapie
Die Ausbildung Hundeverhaltensberatung umfasst:
- 26 sehr umfangreiche Lektionen des Fernlehrganges "Hundeverhaltensberatung"
- 20 Auswertungen der Hausaufgaben
- viele Videos und Videoseminare, die Ihre Ausbildung erheblich unterstützen
- fakultativ bis zu 50 Seminare und Praxisworkshops
- Onlinezeitung mit Fachartikeln und VT-Fallbeschreibungen
- von Dozenten betreutes Schülerforum, Audiodateien zum Downloaden
Die Ausbildung Hundeverhaltenstherapie Umfasst:
Lehrgang Hundeverhaltensberatung + zusätzlich 10 Pflichtseminare und Praktika
Definition
Der Hundeverhaltenstherapeut/Berater beschäftigt sich mit gegenwärtigem Problemverhalten, seinen Auslösern, Begleitumständen und Funktionen, ohne jedoch die Analyse der Problementstehung ausser Acht zu lassen. Dabei achtet er auf den Einfluss der Bezugspersonen auf das Verhalten des Hundes. Es wird definiert, was emotionale Zustände, psychosomatische Erkrankungen und echte Verhaltensstörungen sind und wie sie von unerwünschtem Verhalten abzugrenzen sind. Man geht in der Verhaltenstherapie davon aus, dass Verhaltensauffälligkeiten beim Hund auf erlernte Fehleinstellung oder emotionalen Zuständen beruhen, die durch Instrumente der Verhaltenstherapie, Veränderungen der Umweltbedingungen oder Interaktionen unter Berücksichtigung der genetischen Anlage in gewünschtem Umfang verändert werden können.
Entscheidende Qualität eines Hundeverhaltenstherapeuten ist die kompetente Beratung und Hilfestellung des Tierbesitzers hinsichtlich der Umsetzung eines individuellen Therapieplanes, der im Detail von dem Hundeverhaltenstherapeuten/Beraters ausgearbeitet wird und laufend an die Fortschritte bei der Lösung des Verhaltensproblems und an die Entwicklung der Beziehung zwischen Hund und Mensch angepasst wird.
Begriffsdefinitionen
Da man Verhaltenstherapie von Verhaltensberatung unterscheidet, ist es sinnvoll, diese Begriffe zu erklären.
Gegenstand der Tierverhaltenstherapie sind verhaltenstherapeutische Maßnahmen zur Änderung des gesundheitsschädigenden Verhaltens.
Beispiel: Trichopillomanie, Leck-Zwang, Automutilation, Angst/Phobie, somatisiertes Stress-Syndrom, Koprophagie, Anorexie, Antriebslosigkeit mit Somatisierung u.a.
Gegenstand der Tierverhaltensberatung ist die Verhaltensmodifikation von unerwünschten Verhaltensweisen, die bei Tieren meistens keine Relevanz für die Gesundheit darstellen, oft nur für die Halter unerwünscht sind, soziale Konflikte verursachen oder Interaktionen mit der Umwelt zum Problem werden lassen.
Beispiele: Betteln am Tisch, Jagdverhalten, zerstörerisches Verhalten bei Alleinsein, Probleme bei Leinenführigkeit, Streunen, Ungehorsam usw.
Es gibt Bereiche, wo ein Verhalten je nach Intensität und Somatisierungsgrad fließend zwischen unerwünscht bis zu störend und krank machend einzuordnen ist und unterschiedliche Maßnahmen benötigt. Dies zeigt, dass jegliche Klassifizierung nur in gewissem Rahmen logisch und nachvollziehbar ist, aber auch, dass der Hundeverhaltenstherapeut ein breiteres Spektrum von Verhaltensstörungen abdecken kann.
Verhaltenstherapie oder Verhaltensberatung?
Wir bieten im Zusammenhang mit dem Hundeverhalten zwei Lehrgänge an. Dies hat vor allem zwei Gründe:
1. Wir haben neue Themen in die Ausbildung aufgenommen, die auf medizinische Themen eingehen und vom Lernen her anspruchsvoller sind. Wer dieses Wissen erlangen möchte, kann die Hundeverhaltenstherapie belegen.
2. Zurzeit laufen Vorbereitungen für eine staatliche Regelung von mehreren Tierberufen in Deutschland. Da wir in diese Arbeiten involviert sind, haben wir unser Programm rechtzeitig darauf abgestimmt, und das Produkt ist die Hundeverhaltenstherapie.
3. Dadurch konnte ein modulares System entstehen, das stufenweise erweitert werden kann. Die Verhaltensberatung sichert das Grundwissen, und je nach Wunsch und Anspruch kann dies in der Verhaltenstherapie um höhere Kompetenzen erweitert werden.
Wir sind uns sicher, dass diese Ausbildung vom Umfang und dem Anspruch sowie der Wssenschaftlichkeit her einmalig auf dem Markt ist.
Die Ausbildung Hundeverhaltensberatung umfasst:
- 26 sehr umfangreiche Lektionen des Fernlehrganges "Hundeverhaltensberatung"
- 20 Auswertungen der Hausaufgaben
- viele Videos und Videoseminare, die Ihre Ausbildung erheblich unterstützen
- fakultativ bis zu 50 Seminare und Praxisworkshops
- Onlinezeitung mit Fachartikeln und VT-Fallbeschreibungen
- von Dozenten betreutes Schülerforum, Audiodateien zum Downloaden
Die Ausbildung Hundeverhaltenstherapie Umfasst:
Lehrgang Hundeverhaltensberatung + zusätzlich 10 Pflichtseminare und Praktika
Methoden
In der verhaltenstherapeutischen und -beratenden Praxis werden vor allem folgende Trainingstechniken angewendet:
• Desensibilisierung
• Gegenkonditionierung
• Markertraining
• konditionierte Entspannung
• Shaping
• Arbeit an den Emotionen des Hundes
• Training zur Erhöhung der Frustrationstoleranz
• Training zur Verbesserung der Impulskontrolle
• Aufbau von Alternativverhalten
Lernziel des Studiums Hundesychologie mit Spezialisierung auf Verhaltensberatung
Das zentrale Lernziel der Ausbildung Tierpsychologie ist die Vermittlung von verhaltensbiologischen und lernpsychologischen Themen, die zur Hundeverhaltensberatung und Hundeverhaltenstherapie befähigen. Darüber hinaus wird kynologisches Wissen vermittelt, das für alle, die mit Hunden arbeiten und zusammenleben, von großem Nutzen ist.
Die Theorie wird durch den Fernlehrgang mit 26 Lektionen (23 Sendungen) und 10 Videoseminaren vermittelt, was zum Abschluss Hundeverhaltensberater führt.
Es wird empfohlen, möglichst viele der angebotenen Seminare und Praktika zu besuchen, da diese inhaltlich aufeinander abgestimmt sind. Um die eigenen Fähigkeiten im Umgang mit Hunden und mit Kunden zu stärken, sollten auch Praxisseminare zum Lernen, zur Erziehung und zum Ausdrucksverhalten sowie zur Kommunikation mit Kunden besucht werden-->.
Wenn Sie zusätzlich zehn Pflichtseminare und Praktika belegen, erhalten Sie die Zulassung zur Abschlussprüfung Hundeverhaltenstherapie.
Zielgruppe
Die Ausbildung richtet sich an solche Personen, die später eine Tätigkeit in der Verhaltensberatung und Verhaltenstherapie für Hunde ausüben möchten. Für bereits praktizierende Hundetrainer, Ausbilder und Mitarbeiter im ehrenamtlichen Bereich, in Hundevereinen und im Tierschutz ist dieser Studiengang eine ideale Möglichkeit, das eigene Wissen zu vertiefen, um in der alltäglichen Arbeit mit Hunden auf dem neuesten Kenntnisstand zu sein, damit z. B. die Besitzer kompetent und angemessen bei Angst- und Aggressionsproblematiken mit ihren Hunden unterstützt werden können.
Der gesamte Lernstoff ist trotz des wissenschaftlichen Stils allgemein verständlich und aufeinander aufbauend, sodass wir bei Ihnen keine fachlichen Vorkenntnisse voraussetzen. Allerdings ist Erfahrung mit Tieren als Halter, Züchter oder noch besser Ausbilder sehr wünschenswert, aber nicht Bedingung. Voraussetzung ist lediglich die Mittlere Reife.
Tätigkeitsfeld eines Hundeverhaltensberaters
Der Hundeverhaltensberater (behaviour counsellor) ist zuständig für die Ausarbeitung von Lösungen beim Auftreten unerwünschter Verhaltensweisen und Verhaltensprobleme, die das entspannte Zusammenleben zwischen Mensch und Hund beeinträchtigen und belasten.
Seine Tätigkeit beruht auf der Analyse des Verhaltens, der Suche nach den Ursachen und den Auslösern eines Problemverhaltens sowie einer kompetenten Beratung des Tierbesitzers hinsichtlich der konsequenten Durchführung eines Therapieplanes, der im Detail von dem Verhaltensberater ausgearbeitet wird. Ebenso wichtig ist die Stärkung der Beziehung zwischen Besitzer und Hund. Folglich sind diese Themen in dem Studiengang Tierpsychologie mit Schwerpunkt Hundeverhaltensberatung stark vertreten.
Die Therapie wird in der Regel vom Besitzer selbst ausgeführt, unterstützt von weiteren Beratungen oder Übungseinheiten mit dem Hundeverhaltenstrainer. Das Coaching des Tierbesitzers ist die wichtigste Aufgabe. Daher wird im Studium der Hundepsychologie auch verstärkten Wert auf Kommunikation und Konfliktmanagement mit Kunden gelegt .
Hundeverhaltensberatung/Hundeverhaltenstherapie heute
Die Hundewissenschaften sind in den letzten Jahren so stark angewachsen, dass es an der Zeit ist, bei der Tätigkeit als Hundeverhaltensberaterbzw. als HundetrainerSchwerpunkte zu setzen. Dies erleichtert effizientes und zielgerichtetes Lernen. Daher bringen wir in der Ausbildung die Spezialisierung auf beiden Gebieten voran - bei der Hundeverhaltensberatung / Verhaltenstherapie und bei der Arbeit als Hundetrainer bzw. bei der Führung einer Hundeschule.
Im Bereich Verhaltensberatung und Verhaltenstherapie für Hunde bieten wir ein sehr umfangreiches Programm an, das in naher Zukunft noch ansteigen wird - indem wir weitere international tätige und bekannte Kapazitäten gewinnen. Die ATN investiert seit 2007 sehr stark in die Entwicklung dieses Studienganges. Da das Studium Hundepsychologie mit Spezialisierung auf Hundeverhaltensberatungständig erweitert wird, sitzen Sie an der Quelle des aktuellsten Wissens und einer zukunftsorientierten Spezialisierung. Die Nachfrage nach Verhaltenstherapeuten - speziell für Hunde - wird stetig wachsen.
Schlusswort
Die Unterscheidung zwischen Therapie und Beratung bringt nur Vorteile, dennSie können sich in diesem modularen System kontinuierlich fortbilden und mit dem Abschluss Hundeverhaltensberater verschiedene Praktika und Seminare nach und nach belegen. Dadurch bekommen Sie die notwendige Praxistauglichkeit, und irgendwann erreichen Sie mühelos die Voraussetzungen für die Abschlussprüfung Hundeverhaltenstherapie. Dieser Abschluss bietet Ihnen hervorragende Fachkenntnise und eine stufenweise Erweiterung der Tätigkeitsfelder. Darüber hinaus sind Sie für eventuelle gesetzliche Regelungen gut gerüstet.
Hier Genaues zum Lehrplan und zu den Skripten




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